StartGesundheitCovid-19Lage auf den Intensivstationen in den Krankenhäusern spitzt sich zu

Lage auf den Intensivstationen in den Krankenhäusern spitzt sich zu

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Distanzunterricht – Landrat bodo Klimpel möchte Planungssicherheit. Empfehlung: Alle Schulen sollen im Distanzunterricht bleiben. Die Antwort von der Bezirkregierung darauf steht aktuell noch aus.

Distanzunterricht ab 19.4.2021?

Die Schulen der Stadt Dorsten bleiben nach Auskunft des Bürgermeisters Tobias Stockhoff ab kommenden Montag (19.4.2021) im Distanzunterricht. So steht es zumindest auf der Homepage vom Gymnasium St. Ursula.

Das Gymnasium St. Ursula Dorsten schließe sich schon einmal dieser gut begründeten Entscheidung an, heißt es weiter. Damit gilt hier für alle Jahrgangsstufen (5 bis Q2) ab Montag bis auf weiteres der gewohnte Stundenplan auf Distanz.

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Eine offizielle Entscheidung von der Bezuirksregierung steht jedoch noch derzeit aus.

Grund für die Plannungssicherheit sei für Landrat Bodo Klimpel, dass der Kreis Recklinghausen unmittelbar davor stehe, die Sieben-Tage-Inzidenz von 200 zu überschreiten. In den meisten großen kreisangehörigen Städten liegt sie bereits deutlich darüber.

Auch die Lage auf den Intensivstationen in den Krankenhäusern spitzt sich zu. Waren am Donnerstag noch 17 Intensivbetten frei, sind es am Freitag nur noch zwölf.

Diese Entwicklung hat die Kreisverwaltung zu der Entscheidung veranlasst, dass die Berufskollegs in Trägerschaft des Kreises in der kommenden Woche im Distanzunterricht bleiben. Ausgenommen von der Regelung sind die Abschlussklassen. „Wir wollen den Schulen und den Familien Planungssicherheit geben“, sagt Landrat Bodo Klimpel, „außerdem wäre es schwer vermittelbar, wenn wir Montag und Dienstag eventuell in den Wechselunterricht gehen würden, um anschließend wegen der tatsächlich überschrittenen Inzidenz wieder in den Distanzunterricht zurückzukehren.“

Die Zeit rennt – Entscheidung noch nicht gefallen

Das Infektionsgeschehen im Kreis Recklinghausen ist keinem größeren Ausbruch geschuldet. Dennoch steigt die Zahl der Neuinfektionen stetig. Darum hatten der Landrat und die zehn Bürgermeister der kreisangehörigen Städte am Donnerstag die Landesregierung gebeten, bereits vor dem Erreichen des Inzidenzwerts von 200 den Distanzunterricht festzulegen. Die Antwort darauf steht noch aus.

„Weil die Zeit rennt und die Lage sich so zugespitzt hat, haben wir die Entscheidung für die Schulen des Kreises heute getroffen und empfehlen den Bürgermeistern, dies auch an ihren Schulen umzusetzen“, sagt Bodo Klimpel.

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