Neuer elektrischer „Staubsauger“ für die Dorstener Innenstadtreinigung im Einsatz
Wenn jeder Bürger in der freien Natur oder beim Einkaufen in der Stadt seinen Müll so entsorgen würde, wie er es auch in den eigenen vier Wände handhabt, dann sehe die Welt vielleicht etwas sauber aus.
Eine saubere Innenstadt möchte jeder haben. Doch die Verschmutzungen nehmen zu. Das bestätigt auch der Betriebsleiter des Entsorgungsbetriebs der Stadt Dorsten Andreas Jung.
Besonders in Zeiten von Corona haben laut Jung die wilden Müllkippen in der Stadt und im Umland enorm zugenommen. Besonders auffällig dabei seien Essens-Schachteln, die einfach überall achtlos liegengelassen oder weggeworfen werden.
Um die Innenstadt sauber zu halten, hat der Dorstener Entsorgungsbetrieb sich einen leistungsstarken 22.000 Euro teuren Staubsaugers angeschafft, finanziert über die Straßenreinigungsgebühren. Dieser ist bereits seit einigen Tagen im Einsatz.
Mitarbeitern der Dorstener Arbeit stellten heute die Funktionalität des Saugers vor.

Interne Waschanlage
Der elektrisch fahrende Sauger soll den städtischen Angestellten bei der Arbeit helfen. So können damit beispielsweise Zigarettenkippen aus den Fugen des neuen Pflasters in der Innenstadt aufgesaugt werden. Für den Fall, dass es zu einem Brand im Sauger kommt, ist dieser sogar mit einer integrierten Löschpatrone ausgestattet. Gesammelt wird der Müll in einer 240-Liter Tonne. Darüber hinaus verfügt der Sauger, der vorwärts und rückwärts fahren kann, über eine interne Waschanlage. Mit einem Wasserschlauch und einem speziellen Reinigungsmittel können Bänke und Papierkörbe mühelos von Verunreinigungen gesäubert werden.

„Dorstener Kippengarage“ für Umweltsünder
Um die Menschen für eine saubere Innenstadt zu sensibilisieren, haben die drei Quartiershausmeister der Dorstener Arbeit zukünftig auch einen kleinen Handaschenbecher, die sogenannte „Kippen-Garage“ für Umweltsünder im Gepäck. Dieser soll bei Bedarf verschenkt werden. „Wir hoffen, dass wir damit etwas mehr Aufmerksamkeit für eine saubere Innenstadt bekommen und die Menschen dafür sensibilisieren“, so Betriebsleiter Antonius von Hebel.




























