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Elternbeiträge für Tagesstätten, Tagespflege und OGS

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Nach dem Verzicht im Januar werden zwei weitere Monatsbeiträge erlassen

Familien in Dorsten werden um drei Monatsbeiträge entlastet. Über weitere Entlastungen der Familien verhandeln Kommunen mit dem Land

Dorsten (pd). Das Land NRW hat angekündigt, nach Januar 2021 für zwei weitere Monate auf Elternbeiträge zu verzichten, nachdem die Betreuung in Kindertagesstätten und Offenen Ganztags-Grundschulen coronabedingt nur sehr eingeschränkt möglich war und ist. Land und Kommunen teilen sich den Ausfall der Einnahmen für diese zunächst drei Monate.

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Ob es weitere finanzielle Entlastungen geben wird – darüber verhandelt der Städte- und Gemeindebund derzeit mit der Landesregierung. Die Städte und Gemeinden hatten angekündigt, dass Sie bei einer weiteren Übernahme des Landes der hälftigen Kosten auch für weitere Monate die andere Hälfte der erlassenen Elternbeiträge übernehmen würden.

In den meisten Kommunen wird die zusätzliche Entlastung im Mai und Juni bei den Eltern ankommen.

In Dorsten gibt es hingegen eine besondere Situation:

Die Stadt hat – im Gegensatz zu den meisten anderen Kommunen im Land – im Februar 2021 zunächst keine Elternbeiträge eingezogen. Diese müssen nun quasi „nachgezahlt“ werden.

In Dorsten wurden darum für Mai keine Elternbeiträge abgebucht, im Juni hingegen werden die Februar-Beiträge eingezogen von den Eltern, die im Februar beitragspflichtig waren.

Eltern, die nicht abbuchen lassen, sondern die Beiträge selbst überweisen, zahlen darum im Juni bitte die Februar-Beiträge ein. Wer im Februar bereits gezahlt hat, muss im Juni nichts bezahlen, sondern profitiert in diesem Monat von der Entlastung. Für Eltern, die selbst überweisen, wird es in den nächsten Tagen über die jeweilige Einrichtung eine Information geben, wie eventuell zu viel bezahlte Beträge erstattet oder verrechnet werden.

Im Ergebnis bedeutet dies, dass auch die Familien in Dorsten um drei Monatsbeiträge entlastet werden. Allerdings geschieht dies nicht in den Monaten Januar, Mai und Juni, sondern in den Monaten Januar, Februar und Mai.

Bürgermeister Tobias Stockhoff: „Wir hatten bereits auch die Februar-Beiträge ausgesetzt, obwohl es dafür noch keine Regelung mit dem Land gab. Dass die Landesregierung nach dem Aussetzen im Januar nun immerhin auf zwei weitere Monatsbeiträge verzichtet, ist ein notwendiges Signal. Für viele Familien ist es sicherlich auch eine kleine finanzielle Entlastung in dieser schwierigen Zeit. Wir hoffen darauf, dass das Land den Weg mitgeht, die Familien hier noch weiter zu entlasten.“

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