Stadt will Mitfinanzierung der Beratungsstelle für Wohnungsnotfälle beim Bürgertreff Barkenberg fortsetzen. Bis Mitte 2023 jährlich 11.500 Euro zum Erhalt einer Teilzeitstelle.
Barkenberg. Seit 2003 gibt es in Barkenberg die Beratungsstelle für Wohnungsnotfälle. Anfangs noch durch Landesmittel gefördert, teilen sich seit 2019 die Wohnungsgesellschaften LEG und DWG mit der Stadt die Finanzierung der dafür eingeplanten halben Arbeitsstelle.
Und dieses Engagement will die Stadt jetzt mit jährlich 11.500 Euro bis Mitte 2023 fortsetzen. Über einen entsprechenden Antrag soll der zuständige Sozialausschuss in seiner nächsten Sitzung am 19. August abstimmen.
Beratungsstelle für ist Erfolgsprojekt
Die Weiterführung der Beratungsstelle sehen Wohnungsgesellschaften und Stadt gleichermaßen als notwendig an. So seien die „Stabilisierung der bestehenden Mietverhältnisse, eine geringe Räumungsquote und ein Rückgang von Darlehensbewilligungen zum Wohnraumerhalt“ als Erfolg der Arbeit zu werten. Außerdem habe die Beratungsstelle zur „Festigung nachbarschaftlicher Verhältnisse“ und auch zur „Stabilisierung von Familien im Vorfeld erzieherischer Hilfen“ beigetragen.
Die Beratungsstelle bietet Hilfestellung bei unter anderem folgenden Mietangelegenheiten: Sicherstellung von Mietzahlungen, Einhaltung von Ratenzahlungen, Verhinderung von Kündigungen und Räumungsklagen, Mitwirkung bei Verhandlungen zwischen Mietern und Vermietern sowie Mietern und Energieversorgern.
Der Bürgertreff Barkenberg ist in der Barkenberger Allee 8 beheimatet. Die Beratungsstelle für Wohnungsnotfälle bieten ihre Sprechzeiten dort montags, dienstags und donnerstags jeweils von 8 bis 12 Uhr an.




























