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Zielgruppe erreicht – 410 Menschen kamen zum mobilen Impfbus

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Schlange stehen zum Impfen bei der mobilen Impfaktion am Samstag vor dem Impfbus der Stadt Bottrop in Holsterhausen.

Insgesamt 410 Personen, hauptsächliche Kinder und Jugendliche, ließen sich impfen. Unter Beachtung der geltenden STIKO-Empfehlung ermöglicht mittlerweile das Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen Corona-Schutzimpfungen von 12- bis 15-Jährigen in Impfzentren.

Bis 17 Uhr konnten sich die Menschen am mobilen Impfbus eine Spritze bei einen der vier Ärzte abholen. Verabreicht wurde der Impfstoff Biontech. Eine Aktion der Stadt Dorsten und dem THW-Ortsverband Dorsten/Gladbeck.

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Das Interesse war bereits zu Beginn so groß, dass das Impfteam, die Leute mit einem Termin erst einmal nach Hause geschickt haben, um die Menschenmenge ein wenig zu entzerren. „Es läuft super. Die Menschen standen hier bereits vor 11 Uhr am Bus an. Wir freuen uns natürlich auch, über jeden, der heute kommt“, so Fabian Becker vom Impfteam.

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Zielgruppe erreicht

Wenig überrascht über den großen Zulauf an diesem Tag zeigte sich der Leiter des Bottroper Impfzentrums Michael Althammer. „Es war ein riesen Erfolg. Wir haben genau die Zielgruppe erreicht, die wir erreichen wollten“, sagt er. Das liege aber zum einem auch daran, dass die Schule begonnen habe. Zum anderen werde laut Althammer der Druck auf die nicht geimpften Personen immer größer. Ein weiterer Grund für den Erfolg sei, dass für viele Dorstener die Impfzentren zu weit entfernt seien. „Dorsten ist ländlich und breit aufgestellt. Da kann der Weg zum Impfzentrum schon mal einige Kilometer weit weg sein“, ergänzt Althammer.

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Der Leiter des Impfzentrums Bottrop Michael Althammer zeigte sich über das große Interesse an der mobilen Impfaktion am Samstag erfreut. Foto: Petra Bosse

Allerdings lobte Althammer auch die gute Organisation der Stadt Dorsten und bedankte sich bei „Hähnchen Finke“ für die Unterstützung. Peter Finke spendiert am Ende für jeden Impfling eine Pommes/Currywurst oder ein halbes Hähnchen oder ein Kids-Menü. „Dort war die Schlange teilweise größer als bei uns am Bus. Das muss wohl schon eine Dorstener Institution sein“, so der Leiter des Impfzentrums“.

Ich lasse mich impfen weil…

Mächtig unter Druck gestanden, und zwar von seiner Frau, habe ein Impfkandidat an diesem Samstag. Für den 38-jährigen Dirk aus Hervest, sei das auch der ausschlaggebende Grund gewesen, warum er sich nun impfen lasse. Sein Plan sei allerdings gewesen, sich eigentlich erst im nächsten Jahr impfen zu lassen. So lange durfte er aber nun nicht mehr warten. „Ich lasse mich heute hier impfen, weil meine Frau mich ständig dazu gedrängt hat und mir, damit so richtig ‚auf den Senkel‘ gegangen ist“, erklärt Dirk und lacht.

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Das Ausfüllen der Impfunterlagen war vorab zwingend notwendig.

Der 13-jährige Noah sei zum Impfbus gekommen, weil er unter anderem keinen Termin brauchte. Aber auch, wie er sagt, dass mittlerweile viele Schulkollegen aus seiner Klasse geimpft seien. „Ohne Test kann ich auch nicht mehr viel machen“, fügt der Schüler hinzu. Die Entscheidung, sich impfen zu lassen, habe seine Mutter ihm alleine überlassen.

Ihre zweite Impfung holte sich an diesem Tag die 13-jährige Frauke aus Bottrop ab. Sie habe nie an die Wichtigkeit einer Coronaschutzimpfung gezweifelt und jetzt wo die Schule wieder begonnen habe, passte die Aktion genau in ihrem Plan.

Für den 32-jährigen Said aus Holsterhausen sei eine Immunisierung alleine deshalb schon wichtig, um normal weiter weiterleben zu können. „Ich habe ja keine andere Wahl, wenn ich wie gewohnt in die Kneipe, ins Kino oder Essen gehen möchte“.

Mobiler-Impfbus-Dorsten-Holsterhausen

Die richtige Entscheidung

Bürgermeister Tobias Stockhoff lobte in den sozialen Medien die Impfaktion. „Es war die richtige Entscheidung auch in Dorsten noch einmal an vier Stellen mobile Impfungen anzubieten. Für Lembeck/Rhade befindet sich ein Impftermin ebenfalls noch in Planung“. Gleichzeitig bedankt sich der Bürgermeister bei dem gesamten Team des Impfzentrums Bottrop, die diese Aktion erst in Dorsten möglich gemacht haben.

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