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„youngcaritas“-Akteure engagieren sich für soziale Projekte

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(v. l.) Nesli Keven, Vera Kassenböhmer und Simon Buttgereit engagieren sich stark bei den „youngcaritas“ Akteuren. Foto: Christian Sklenak

Vera Kassenböhmer plante und organisierte den Colorrun, Nesli Keven kam über ihr Interesse an den Themen Respekt und Demokratie zu den „youngcaritas“ und Simon Buttgereit absolvierte gleich ein ganzes freiwilliges soziales Jahr. Vera, Nesli und Simon sind drei der jungen Menschen, die sich bei der Caritas Dorsten für Themen wie Toleranz, Gerechtigkeit, Klimaschutz, Solidarität und Antirassismus einsetzen.  

Taten wirken

Sie entwickelten die unterschiedlichsten Projekte, sammelten Spenden und setzten diese für andere soziale Projekte ein. So packten die „youngcaritas Akteuri“, wie die jungen Ehrenamtlichen genannt werden, letztes Jahr unter anderem Nikolaustüten für Reinigungskräfte in Dorstener Pflegeheimen. „Wir wollten damit unsere Achtung vor der Belastung und Mehrarbeit unter Coronaschutzregeln während der Pandemie und unsere Wertschätzung für diesen Beruf generell zum Ausdruck bringen“, erklärt Simon diese Aktion. Vera erwähnt in diesem Zusammenhang auch gleich das Motto der „youngcaritas“: „Taten wirken.“  

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Für ein buntes Dorsten

Seit 2018 gibt es die jungen Ehrenamtler bei der Caritas in Dorsten und sie haben seitdem bereits mit einigen Aktionen für ein buntes Dorsten auf sich aufmerksam gemacht. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen setzen damit ein Zeichen gegen Rassismus, angefangen von Veras Idee des Farbenlaufs „Bunt für Solidarität“ in Zusammenarbeit mit dem Citylauf über den Flashmob für Toleranz „Unter der Haut sind wir alle gleich“ auf dem Dorstener Marktplatz bis hin zum „Platz für Toleranz“ beziehungsweise der bunt bemalten „Bank für Toleranz“ in Zusammenhang des Dorstener „Stadtdialogs für Menschenwürde, Demokratie und Respekt“.  
Nesli ist seit Anfang 2018 dabei. Mit ihrem künstlerischen Geschick gestaltete die 21-Jährige die Grafik des Adventskalenders sowie diverser Poster. Die Freude an der grafischen Arbeit sieht man ihr an, wenn sie darüber redet.  

Digitale Schnitzeljagd

Nesli dachte sich auch die Geschichte der digitalen Schnitzeljagd durch Dorsten aus und bereitete sie grafisch auf. Die Figuren und historische Sehenswürdigkeiten in der Dorstener Innenstadt passend zur Geschichte setzte daraufhin Simon in der App rund um die Geschichte des Lippepiraten Jack um. „Alle Infos dazu bekamen wir von der Stadtinfo“, erzählt Sabine Cremer. Sie begleitet die jungen Akteure und freut sich über die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.  
Die App kann kostenlos unter https://de.actionbound.com/bound/ycdorsten heruntergeladen werden. Sie sorgt dann auf dem gut vier Kilometer langen Weg durch die Innenstadt etwa 90 Minuten lang mit Quizfragen und Aufgaben für gute und informative Unterhaltung bei der ganzen Familie. Wird die App innerhalb der Sommerferien genutzt, so nehmen alle Teilnehmer gleich noch an einem Gewinnspiel teil. 

Die digitale Schnitzeljagd bietet gute Unterhaltung für die ganze Familie.
Grafik: youngcaritas

Ein freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Für Simon ist das freiwillige soziale Jahr (FSJ) bei der Caritas nun vorbei „Die Arbeit war für mich supervielfältig, ich habe viel hospitiert und eine Menge über soziale Arbeit erfahren. Daher nehme ich aus dieser Zeit sehr viel mit.“ Bevor Simon jedoch die Caritas verlässt, hat er noch daran mitgearbeitet, einige neue Iden auf den Weg zu bringen. Dazu gehören neben dem sehr gut angenommenen Garagenflohmarkt Anfang Juli, der ordentlich Geld in den Spendentopf brachte, auch die Idee einer Smartphone-Sprechstunde, in der junge Menschen der älteren Generationen bei Fragen und Problemen rund ums Smartphone zur Seite stehen werden.  

Das nächste Projekt könnte deine Idee sein!

„youngcaritas“ ist eine Gruppe junger Leute zwischen 13 und 27 Jahren, die unverbindlich über eine Whats-App-Gruppe in Kontakt bleibt. Jede/r bestimmt selbst darüber, für welches Projekt sie oder er sich engagieren und wie viel Zeit sie oder er investieren möchte. „Ob du eigene Ideen hast oder geplante Aktionen unterstützen willst, wenn wir dein Interesse geweckt haben und du neugierig geworden bist, dann würden wir uns freuen, wenn du dich bei uns melden würdest“, richtet sich Sabine Cremer direkt an die jungen Ehrenamtler.

Sabine Cremer: 02362 918713, [email protected] 

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