Aufgabe der alten Agathaschule kostet nochmal 310.000 Euro.
Kosten für den Auszug der Agathaschule am Standort Voßkamp 7 fallen der Stadt jetzt nochmal auf die Füße.
Es geht es die Rückzahlungen von 185.535 Euro Fördergeld plus 123.890,50 Euro an Zinsen. Die Rechnung ist happig, aber schon beglichen. Und: sie war einkalkuliert.

Grundstück Voßkamp 7:
- neuer Besitzer seit 1. Oktober 2021
- 6.700 Quadratmeter große Fläche
- Abriss der Schulgebäude steht bevor
- Aldi-Markt und neue Wohnungen möglich
Fördergeld war zweckgebunden
Die knapp 310.000 Euro hat die Stadt im August schon der Bezirksregierung zurück überwiesen. Auffangen will sie den Betrag über Gewerbesteuereinnahmen. Fällig wurde die Rückzahlung, weil die Agathaschule am Standort Voßkamp nicht bis 2027 als offene Ganztagsschule weitergeführt wurde.
Genau dafür gab es aber Fördermittel vom Land. Eine halbe Millionen Euro flossen in ein neues Ganztagsgebäude und den Umbau des Schulhofs. Zweck- und standortgebunden. Und diese Zweckgebundenheit ist spätestens mit dem Ende der Nutzung durch KiTas seit Ende August endgültig nicht mehr gegeben.
Noch ist nichts spruchreif
Zum 1. Oktober haben die Gebäude der alten Agathaschule auch schon den Besitzer gewechselt. Der Abriss steht bevor. Was dann mit dem rund 6.700 Quadratmeter großen Grundstück passiert? Über einen neuen Aldi-Markt wird schon lange spekuliert. Doch noch ist nichts spruchreif. Die Bekanntgabe der weiteren Planungen wird aber wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.




























