Ursache für Ausfall von Steckdosen noch nicht geklärt
Wie bereits berichtet führte ein Stromausfall im Kreishaus am 22. November dazu, dass die Kühlung für den dort gelagerten Impfstoff ausfiel und 500 zwischengelagerte Vials des Vakzins von BioNTech unbrauchbar wurden.
Kreis(pd). Um einen erneuten Ausfall der Kühlschränke zu verhindern, ergreift der Kreis Recklinghausen nun wie angekündigt weitere Sicherungsmaßnahmen.
Direkt nach dem Stromausfall hat der Kreis Recklinghausen angeordnet, dass die Kühlschränke, in denen der Impfstoff gelagert wird, auf mehrere Standorte verteilt werden. Alle Standorte verfügen im Ernstfall ebenfalls über eine Notstromversorgung. Um zukünftig eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sicherstellen zu können, werden diesen Kühlschränke batteriebetriebene Geräte vorgeschaltet.
Alarmierungskette ausgeweitet
Des Weiteren ist die interne Alarmierungskette der Kreisverwaltung bei Störfällen ausgeweitet worden. Mit Apotheken, die an Impfaktionen beteiligt sind und Impfstoffe lagern, wurde vereinbart, dass ab sofort bei größeren Bestellungen nur noch Teilmengen bedarfsweise abgerufen werden können. Durch diese Maßnahmen soll das Risiko in Zukunft deutlich minimiert werden.
Hintergrund:
Der Temperaturanstieg in den Kühleinheiten Mitte November ist auf einen Ausfall der Steckdosen im Lager zurückzuführen. Während die Stromversorgung für die Beleuchtung in den Lagerräumen einwandfrei funktionierte, fiel der Strom in den Steckdosen, an denen die Kühleinheiten angeschlossen waren, aus. Die Notstromversorgung blieb aus, da die Aggregate nur dann anspringen, wenn der Strom im gesamten Kreishaus wegbricht. Aus welchem Grund es zum Ausfall der Steckdosen kam, wird momentan noch untersucht.




























