Am ersten Tag der ersten Sitzungswoche tagte im Kreishaus Recklinghausen der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Zentrales Thema war die Modernisierung des Gesundheitsamtes.
„Bund und Länder haben in der aktuellen Pandemie-Lage festgestellt, dass der Öffentliche Gesundheitsdienst personelle Defizite aufweist, die dringend behoben werden sollten“, erklärt Kreissprecherin Svenja Küchmeister. „Darum wurde ein Förderprogramm eingerichtet, mit dem die Gesundheitsämter personell aufgestockt, technisch modernisiert und vernetzt werden sollen.“
5000 neue Stellen bundesweit
Bundesweit sollen im Rahmen des sogenannten „Paktes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst“ 5000 neue Stellen in den Gesundheitsämtern geschaffen werden. „Der Förderumfang orientiert sich an der Einwohnerzahl“, erklärt Svenja Küchmeister. „Der Kreis Recklinghausen hat bereits zehn Stellen im Jahr 2021 besetzt, ein Konzept für weitere 23,5 Stellen wurde erstellt, so dass auch diese Stellenbesetzungen vorgenommen werden können“.
Durch das zusätzliche Personal soll sich der Öffentliche Gesundheitsdienst besser auf Pandemien und gesundheitliche Notlagen vorbereiten können.




























