Seit langem liegt das ehemalige Freibadgelände im Marienviertel brach. Die SPD hat nun die ersten Schritte eingeleitet, um das Gelände zu einem möglichen Verweilort im Grünen umzugestalten.
Ein neuer Verweilort im Grünen neben dem Stausee? Unter der Führung der Referentin des Technischen Beigeordneten und Expertin für Altlasten und Bodenschutz Dagmar Stobbe haben SPD-Vertreter nun eine Ortsbegehung durchgeführt. Nach diesem Eindruck hält die SPD das alte Freibadgelände im Marienviertel dafür geeignet. Von hier aus könnten Wegeverbindungen in Richtung Hervest und Wulfen führen. Die SPD kann sich vorstellen, dass eine Öffnung mit diagonalen Wegeführungen, Sitzgelegenheiten und eventuell Spielelementen grundsätzlich für den nördlichen Bereich des Geländes möglich sei, möchte aber dem Vorschlag einer Bürgerwerkstatt aber nicht vorgreifen.
Abhängig von Ideen und Aufwand
Auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 22. Februar will die SPD beantragen, zunächst eine grobe Planung zur Weiterentwicklung des Geländes zu entwerfen. Dabei sollen die Ideen einer Bürgerwerkstatt eine zentrale Rolle spielen. „Ob dabei eher an Kleinlösungen zu arbeiten ist, oder auch größere Würfe in Betracht gezogen werden können, wird von der Machbarkeit guter Ideen und vom Aufwand abhängen“, so die Sozialdemokraten. „Der Einsatz von Personalressourcen und von Geldmitteln müsse – vor allem bei einer größeren Zielsetzung – in einem vertretbaren Verhältnis stehen.“
Der Öffentlichkeit zugänglich machen
Dirk Groß, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion teilt mit: „Es ist an der Zeit, diesen städtebaulich attraktiven Bereich wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, dafür müssen erste Schritt erfolgen und hinterher muss man schon mal einen langen Atem haben. Die Hervester SPD hat da Erfahrung, sei es ihr Bemühen um die Wiedereröffnung der Lippe-Brücke oder um die Grundlage für eine Drogeriemarktansiedlung.“




























