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Russischer Angriff auf die Ukraine scharf verurteilt

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Russische Panzer rollen derzeit in die Ukraine. (Symbolbild)

Auch lokale Politiker in Dorsten und dem Kreis Recklinghausen haben die russische Invasion in der Ukraine am Donnerstagmorgen scharf verurteilt. Einige Stimmen haben wir hier gesammelt.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert

Landrat Bodo Klimpel (CDU) betonte, er sei „schockiert und fassungslos“.

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„Was wir seit Tagen befürchtet haben, was uns aber trotzdem kaum möglich schien, ist seit dem heutigen Morgen bittere Wahrheit. Mit den Angriffen Russlands auf die Ukraine erleben wir einen Krieg in Europa. Dass ein Kontinent, der eine dermaßen bewegte Geschichte hat wie unser, noch einmal Schauplatz militärischer Auseinandersetzungen sein wird, überstieg bislang meine Vorstellungskraft. Unsere heutige Art zu leben haben wir mit zwei verheerenden Weltkriegen, Millionen von Todesopfern, unendlichem Leid auf allen Seiten und bis auf die Grundmauern zerstörten Städten und ganzen Landstrichen teuer bezahlt. Wir waren uns sicher: Man hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Dieser kriegerische Akt ist mit aller Entschlossenheit zu verurteilen. Wir stehen an der Seite der ukrainischen Bevölkerung und fordern die russische Staatsführung auf, umgehend zur Diplomatie zurückzukehren und diesen Krieg sofort zu beenden.“

Bürgermeister Tobias Stockhoff (CDU) ergänzte, dieser Krieg könne uns nicht kaltlassen.

„Er ist eine menschliche, moralische, humanitäre und wirtschaftliche Katastrophe für den ganzen Kontinent und die Auswirkungen werden wir auch in Dorsten zu spüren bekommen. Es gibt bei uns zum Beispiel Unternehmen, die in der Region aktiv sind. Wir können nur dazu aufrufen, dass alle Bürgerinnen und Bürger geschlossen den demokratischen Regierungen den Rücken stärken, die um eine friedliche Lösung ringen. Dabei muss jedes friedliche Mittel Recht sein, um die russischen Waffen zum Schweigen zu bringen.“

Michael Hübner (SPD) twitterte, alle Solidarität müsse den Menschen in der Ukraine gehören.

Die Grünen im Kreis Recklinghausen schrieben auf Facebook:

„Mit dem Angriff auf die Ukraine bricht Russland mit den elementarsten Regeln der internationalen Ordnung. Der Ukraine muss von der internationalen Gemeinschaft ihre Souveränität garantiert werden. „Die Weltgemeinschaft wird Russland diesen Tag der Schande nicht vergessen.“ Annalena Baerbock. Unsere ganze Solidarität gilt der Ukraine.“

Der Dorstener FDP-Landtagskandidat Lutz Ludwig schließt sich der Verurteilung an:

„Krieg war, ist und wird niemals eine Lösung sein. Es lässt sich von den meisten Menschen kaum erahnen, welches Leid die Bevölkerung der Ukraine nun erfährt. Die richtigen Mittel zu finden um eine Wende herbeizuführen, ist gegenüber Staaten und ihren Lenkern welche ein vollkommen differentes Verständnis zu unserem demokratischen haben, äußerst kompliziert. Als Soldat habe ich Krieg miterlebt, wenn auch „nur“ durch logistische Unterstützung vor Ort. Deswegen kann ich nur inständig hoffen, dass diese perfiden Machtspiele des russischen Präsidenten schnellstmöglich ein Ende finden werden.“

Die Linke in Dorsten hatte gestern noch ein Posting des Magazins „Der Freitag“ geteilt, in dem es hieß:

„Die Entscheidung von Wladimir #Putin, die autonomen Republiken im #Donbass anzuerkennen, zeigt vor allem eines: Der #Westen hat sich selbst ausmanövriert und ringt um Fassung“.

Heute verbreitete die Dorstener Fraktion die offizielle Stellungnahme der Bundespartei, in der der Angriff verurteilt wird.

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