Beim traditionellen Projekttag an der Montessori-Realschule in Wulfen übernahmen ältere Schüler für einen Tag die Rolle der Lehrer.
Zwei Jahre hatte der Projekttag wegen der Pandemie ausfallen müssen, jetzt war es wieder soweit: Der dritte Jahrgang der Montessori-Grundschule war bei den „Großen“ in der Realschule zu Gast. Dabei kümmerten sich die Siebtklässler als Lernpaten um die jüngeren Kinder.
„Man lernt an so einem Tag nicht einfach Unterrichtsstoff mal vertiefter oder etwas anders, sondern man lernt vor allem voneinander“, erklärt Vanessa Jagusch vom Montessori-Campus. Das Ziel sei es, „Wissen so anregend aufzubereiten, dass es sich vor allem eigenständig zwischen den Schülerinnen und Schülern vermittelt und vermehrt“.

So begleiteten die Realschüler die Grundschüler in die Biologieräume, wo sie ihnen eine Einweisung in die Mikroskopie gaben. Als Belohnung gab es für die Kinder einen Mikroskopführerschein, den sie stolz mit nach Hause nehmen konnten.
Dann gab es auch noch eine Lektion in Geografie: Gemeinsam schauten sich die großen und kleinen Schüler Atlanten und Weltkarten an, lernten etwas über die verschiedenen Kontinente und die Lage der Länder auf der Erde.
Sowohl die jüngeren Kinder als auch ihre Lernbegleiter freuten sich über diese Begegnung. „Es war ein gelungener Tag“, freute sich Jagusch. Viele der Jugendlichen könnten sich noch erinnern, wie es war, als sie die „Kleinen“ waren.




























