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Hervest: Alte KiTa-Pläne – neuer Standort

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Der geplante Kindergarten-Neubau in Hervest soll jetzt zwischen dem Bahnhof und dem Wendehammer Grüner Weg entstehen. Geschätzte 3,3 Millionen Euro Baukosten für viergruppige KiTa.

Probleme am ursprünglich beschlossenen Standort, erfolgreiche Suche nach einer Alternative, Einvernehmen und erste Planungsgespräche mit der Lebenshilfe als neuem Träger – so könnte man den notwendig gewordenen Prozess des Umdenkens auf dem Weg hin zu einem neuen Kindergarten in Hervest kurz zusammenfassen.

Ursprünglicher Plan wurde zu teuer

Zweieinhalb Jahre ist es her, als ein Ratsbeschluss den Bereich der Parkplätze an der Hohefeldstraße 43 zum neuen KiTa-Standort erkor. Doch dann folgte die detaillierte Standortprüfung und damit immer mehr Zweifel und Probleme. Konkret ging es um die Frühförderstelle der Lebenshilfe. Diese hätte aufgrund von Platzmangel an anderer Stelle neu gebaut werden müssen. Zu teuer und zu langwierig, so das Urteil der Stadt.

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Alternative in Bahnhofsnähe

Auf der Suche nach einem Alternativstandort wurde man am Bahnhof Hervest fündig. Am Wendehammer Grüner Weg soll also jetzt der Kindergarten gebaut werden. Vorteil: das Grundstück dort gehört der Stadttochter Windor GmbH. Ein Kauf ist also reine Formsache. Und auch der soll jetzt schnell über die Bühne gehen.

Beim Laden der Karte werden Daten an Google uebermittelt.

Noch kein Baubeginn benannt

Der Kindergarten soll in Massivbauweise hochgezogen werden. Das verkürze die Bauzeit. Einen Termin für den Baustart hat die Stadt aber noch nicht genannt. Nur so viel: Der Standort sei „für berufstätige Eltern rund um das Rathaus, aber auch für Eltern aus den anderen Wohnquartieren rund um das Gemeindedreieck verkehrsgünstig gelegen“. Außerdem sei das Grundstück „erschlossen und es ist Baurecht vorhanden“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung.

Erste Kostenschätzung

Für den anvisierten Neubau gibt es noch keine konkrete Kostenplanung. In einer ersten Schätzung gibt die Stadt jedoch folgende Summen an:

  • Herrichten und Erschließen: 50.000 Euro
  • Bau: 1.880.000 Euro
  • technische Gebäudeausrüstung: 400.000 Euro
  • Außenanlagen einschließlich Spielgeräte: 230.000 Euro
  • Einrichtung: 100.000 Euro
  • Baunebenkosten: 400.000 Euro
  • Risikokosten und Baupreissteigerungen: 240.000 Euro
  • geschätztes Baubudget: 3.300.000 Euro

Weitere Zahlen und Fakten

Das Land fördert den Bau mit maximal 2.140.000 Euro. Den Rest zahlt die Stadt. Ebenso mögliche Überschreitungen der geplanten Bausumme. Diesen Baukostenzuschuss will die Stadt über 50 Jahre abschreiben und den Haushalt somit jährlich mit 23.200 Euro belasten. Das Gebäude bleibt im Besitz der Stadt. Die schließt einen Mietvertrag mit der Lebenshilfe, die aber die ersten 20 Jahre keine Miete zahlen muss.

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