Auf dem Immobilienmarkt wurden im letzten Jahr Rekordpreise erzielt. Auch in Dorsten werden Häuser zunehmend teurer und kleiner. Das kann man dem nun erschienenen Grundstücksmarktbericht entnehmen.
Dörthe Schmidt, Vorsitzende des gemeinsamen Gutachterausschusses für Grundstückswerte in den Städten Dorsten, Gladbeck und Marl fasst zusammen: “Im gesamten Zuständigkeitsbereich und sowohl für unbebaute wie auch für bebaute Immobilien liegt das Preisniveau deutlich über den Vorjahreswerten.“

Traum vom Eigenheim wird immer unerschwinglicher
Vor allem die Preise bei Wohnimmobilien sind enorm gestiegen. Das setzt auch junge Familien unter Druck, die sich ihren Traum vom Reihenendhaus in Dorsten immer teurer bezahlen müssen. Denn wenn die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für neugebauten Wohnraum in Doppelhaushälften oder Reihenendhäusern 2010 noch unter 2000 Euro lagen, sind dafür jetzt rund 3500 Euro fällig. Obwohl die Grundstücke und Wohnflächen in den letzten Jahrzehnten immer kleiner geworden sind, muss man für den Neubau eines solchen Wohngebäudes inzwischen eine gute halbe Million Euro einplanen. Und das nur für Haus und Grundstück.
Auch die Preise für Bauland und landwirtschaftliche Flächen sind deutlich gestiegen. Viele weitere Details und Aussagen zu anderen Teilmärkten auf dem Immobilienmarkt wurden ebenfalls im Grundstücksmarktbericht 2022 veröffentlicht.
Immobilien Dorsten: Detaillierter Bericht online verfügbar
Dieser Marktbericht wie auch die aktuellen Bodenrichtwerte für unbebaute Flächen, die in diesem Jahr erstmalig auch im Zusammenhang mit der Grundsteuerreform für viele Bürger von besonderem Interesse sind, stehen allen Interessierten ab sofort kostenlos im Internet zur Verfügung unter www.boris.nrw.de. Direkt zum Marktbericht als PDF geht es hier.




























