Der 10-jährige Jonathan hat zwei Kinderspielplätze in Dorsten unter die Lupe genommen.
Sonnenschein und blauer Himmel. Das mag für die meisten Eltern und Kinder nach dem perfekten Spielplatzwetter klingen.
In Dorsten gibt es einige Spielplätze, aber genügen sie auch den Ansprüchen eines Kindes? Genau das wollten wir mit unserem Spielplatztester Jonathan herausfinden. Jonathan lebt in Bayern und ist bei seinen Großeltern zu Besuch. Daher kennt er die zu testenden Spielplätze nicht.
Spielplatz an der Ellerbruchstraße
Als erstes wird der Spielplatz an der Ellerbruchstraße unter die Lupe genommen. Der erste Eindruck des Spielplatzes aus weiter Ferne: „Nicht so ansprechend“, so der 5. Klässler. Am Spielplatz angekommen, geht es sofort rauf auf das hohe Seilklettergerüst. Jonathan ist sichtlich glücklich in der Höhe. Beim Zuschauen, wie hoch der 10-jährige innerhalb weniger Sekunden geklettert ist, kann einem schon schwindelig werden.

Als nächstes geht es zu den Schaukeln. „Ich muss mal testen, wie hoch ich schaukeln und wie weit ich hier abspringen kann“, stellt Spielplatztester Jonathan klar. Kaum im Sand gelandet, wird als nächstes die Reckstange ausprobiert. Jonathan hängt sich sofort kopfüber an die Stange. Der 10-jährige scheint sich zu amüsieren.

Rutsche kann nicht überzeugen
Als letztes wartet die Rutsche auf dem Ellerbruchspielplatz, die von Jonathan getestet werden möchte. Allerdings überzeugt diese den 10-jährigen überhaupt nicht: „Die Rutsche ist meiner Meinung nach ziemlich langweilig. Aber die Rutsche ist bestimmt etwas besser für jüngere Kinder geeignet“, stellt der junge Gymnasiast fest.
Wasserspielplatz am Maria Lindenhof
Der zweite Spielplatz, der durch Jonathan getestet wird, ist der Wasserspielplatz am Maria Lindenhof. Auch hier gibt es ein Klettergerüst. Dieses ist in Form mehrerer Würfel angelegt. Auf die Frage, welches Klettergerüst ihm besser gefällt, antwortet Jonathan: „Das Seilklettergerüst hat mir besser gefallen. Es war viel höher und es hatte Kugeln, in die man reinklettern kann.“

Wasserstraße für die Sommertage
Der Spielplatz am Bürgerpark Maria Lindenhof hat eine Wasserstraße, auf der man im Sommer nach Herzenslust matschen und plantschen kann. Aufgrund der kälteren Jahreszeit kann dieser nicht getestet werden. Jonathan denkt jedoch, dass es im Sommer viel Spaß machen kann. Besonders denkt er, dass jüngere Kinder hier auf ihre Kosten kommen können.
Da die Wasserstraße nicht getestet werden kann, geht es als nächstes zur Nestschaukel. Der 10-jährige ist sichtlich erfreut und schaukelt mit der Schaukel so hoch er kann. Nachdem die Absprungbeschaffenheit bei diesem Gerät getestet wurde, geht es anschließend auf den Kletterparcour, bei welchem auch die Balancefähigkeit der Kinder auf die Probe gestellt wird. Diesen findet Jonathan allerdings nicht sonderlich spannend. Angeschlossen an die Klettereinheit ist auch eine Rutsche: „Die Rutsche ist bei diesem Spielplatz deutlich besser als die an der Ellerbruchstraße“, erklärt Jonathan.

Vor- und Nachteile bei beiden Spielplätzen
Beide Spielplätze hätten laut Jonathan ihre Vor- und Nachteile: „Der Spielplatz an der Ellerbruchstraße hat mir gut gefallen, weil das Kletterseilgerüst sehr hoch war. Aber bei dem Spielplatz am Maria Lindenhof fand ich die Rutsche besser. Ich glaube insgesamt gefällt mir der Ellerbruch Spielplatz etwas besser, weil ich das Klettern mag. Auf dem Spielplatz am Maria Lindenhof kann man aber wahrscheinlich länger spielen, ohne dass einem langweilig wird, weil man mehr Auswahl hat.“
Zusammenfassend kann man am Ende des Tages festhalten: Beide Spielplätze bieten für Kinder mit verschiedenen Spielinteressen Möglichkeiten sich zu beschäftigen.
Es gibt in Dorsten noch mehr Spielplätze, die durch Kinderaugen getestet werden sollten. Sind Sie der Meinung ihr Kind ist der perfekte Spielplatztester oder die perfekte Spielplatztesterin? Dann melden sie sich gerne per E-Mail bei uns: [email protected]




























