Überraschung für den Vorsitzenden der RAG-Stiftung Bernd Tönjes bei der Ausstellungseröffnung „25 Jahre Mahnwache Fürst Leopold“
Bürgermeister Tobias Stockhoff überreicht Bernd Tönjes für sein Engagement in der Stadt Dorsten die Ehrennadel der Stadt.
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung in der Tisa-Stiftung zu „25 Jahre Mahnwache Fürst Leopold“ an der Halterner Straße mit Werken von Tisa von der Schulenburg gab es für eine Überraschung. Besonders für den RAG-Stiftungsvorsitzendem Bernd Tönjes. Vor rund 100 geladenen Gästen, darunter Bergleute, RAG und Vertreter aus Politik, Vorstand und Kuratorium, wurde Bernd Tönjes, Mitglied des Vorstandes der RAG Aktiengesellschaft bis 2008 und seit 2018 Vorsitzender des Vorstandes der RAG-Stiftung, mit der städtischen Ehrennadel der Stadt Dorsten in Gold ausgezeichnet.

Tönjes, gebürtig aus Dorsten, war bis 2018 Vorsitzender des Vorstandes der Ruhrkohle AG (RAG) und Kuratoriumsvorsitzender der Tisa von der Schulenburg-Stiftung. Seit 2018 ist er Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung. „In seinen Ämtern hat er einzigartiges und überragendes Engagement zum Erhalt und zur Förderung von Kultur und Kunst geleistet“, so Bürgermeister Stockhoff bei der Verleihung der Ehrennadel. „Ohne ihn wäre das Tisa-Archiv an diesem Standort und in dieser Ausstattung nicht möglich gewesen.“
Kind des Ruhrgebietes
Bernd Tönjes gilt als äußerst zielstrebig und kreativ. Er ist ein Kind des Ruhrgebietes und fühlt sich mit der Region, mit der Geschichte und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung der Region eng verbunden.
In einer einzigartigen Initiative hat er dafür gesorgt, dass für das Tisa-Archiv ein attraktiver Standort in Dorsten in unmittelbarer Nähe des Förderturmes und des denkmalgeschützten Ensembles der ehemaligen Schachtanlage Fürst Leopold etabliert werden konnte. Die Idee stammt von ihm, das Archiv im Gebäude der Wasserhaltung zu schaffen. Ebenso ist es ihm zu verdanken, dass hier ein Komplex entstanden ist, welches in seiner Ausstattung und Funktionalität den Anforderungen als Museumsstandort, als Räumlichkeit für Ausstellungen sowie Veranstaltungsort für Kunst und Kultur in hohem Maße gerecht wird.
Großes Engagement
„Das Gebäude und seine Zweckbestimmung hat an dieser ehemaligen Wirkungsstätte der Bergleute herausragende Bedeutung. Es ist ein sichtbares und wunderbares Zeichen der bestehenden Verbindung zwischen dem Leben und Wirken von unserer Ehrenbürgerin Tisa von der Schulenburg zur Bergbaugeschichte in der Region und in ihrer Heimatstadt Dorsten“, so Bürgermeister Stockhoff.

Überraschung
Diese Auszeichnung sei, so Bernd Tönjes, für ihn doch eine große Überraschung. Damit habe er überhaupt nicht an diesem Abend gerechnet. Sehr verwundert sei er doch, dass es alle – außer ihn – im Vorfeld gewusst hätten. Mit Blick auf die Mahnwache vor 25 Jahren, habe Schwester Paula mit ihrer Kunst – in diesen kritischen Zeiten – ein positives Zeichen gesetzt.




























