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Jahresbericht der Verbraucherzentrale Dorsten

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Die Verbraucherzentrale Dorsten hat am Dienstag ihren Jahresbericht für 2021 vorgestellt. Auch das zweite Corona Jahr stellte den Verbraucherschutz vor besondere Herausforderungen.

Ruth Pettenpohl und Sonja Lichtenberg präsentieren den Jahresbericht 2021. Foto: Alexander Fichtner

Die Verbraucherschützer konnten im Jahr 2021 bei insgesamt 2142 Fällen in Dorsten helfen. Trotz der Lockdownphasen und den wechselnden „G-Regeln“ war damit ein verlässlicher und flexibler Zugang zur Beratung sichergestellt.

Besonders durch die Lockdowns und die Möglichkeit von Homeoffice war es wieder öfters zu Betrugsfällen über Internet oder das Telefon gekommen. Mit gefälschten SMS-Nachrichten sollten zum Beispiel persönliche Daten gestohlen oder Bürger in teure Abo-Fallen gelockt werden. Auch über die sozialen Netzwerke wurde mitunter versucht, Schindluder zu treiben. „1500 Euro in Bitcoins sollte ein Dorstener bezahlen“, berichtete Ruth Pettenpohl. Sonst würde ein Hacker seine Videos an alle seine Freunde senden.

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Die Verbraucherzentrale Dorsten im Südwall-Center Foto: Alexander Fichtner

Reisen waren 2021 immer noch herausfordernd

Ein weiteres großes Thema im Jahresbericht waren im vergangenen Jahr erneut Reisen. Virusvarianten, Reisewarnungen und wechselnde Quarantäneregeln machten dabei die Urlaubsplanung schwierig. Zum Weltverbrauchertag am 15. März hatte die Verbraucherzentrale daher Ratschläge zum problemlosen Verreisen bereit gestellt.

Klinkenputzer wieder unterwegs

Die Beratungsstelle beschreibt in ihrem Jahresbericht auch das Problem mit Direktvertrieblern. Diese versuchen offensiv an der Haustür Verträge zu verkaufen. Der Hintergrund dafür war das neue Telekommunikationsgesetz, das am 1. Dezember in Kraft getreten ist. Es wurde dabei an der Haustür versucht, Verträge mit längeren Laufzeiten und Kündigungsfristen abzuschließen.

Ruth Pettenpohl stellt den Jahresbericht Bürgermeister Tobias Stockhoff vor. Foto: Ruth Pettenpohl

Auch komplizierte Fälle finden eine Lösung

Ruth Pettenpohl berichtet im Jahresbericht auch von komplizierten Fällen, die sie aber mit ihrem Team gelöst habe. Besonders bei gekündigten Strom- und Gasverträgen sei es dabei immer wieder zu Problemen gekommen.

Ratsuchende finden die Verbraucherzentrale Dorsten unter www.verbraucherzentrale.nrw/dorsten. Kontakt ist auch möglich unter [email protected] oder per Telefon unter 02362 7875201.

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