Die Dorstenerin Lena-Marie Kreutzkam macht auf die Queer Rainbow Family aufmerksam. Kim Wiesweg und Bürgermeister Tobias Stockhoff unterstützen das Engagement.
Lena-Marie Kreutzkam ist transgender. „Das bedeutet, dass ich mich nicht mit dem Geschlecht identifiziere, das mir bei der Geburt zugewiesen wurde“, sagt sie. Im Rathaus hat sie mit Kim Wiesweg, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Dorsten, und Bürgermeister Tobias Stockhoff über die Angebote für queere Menschen im Stadtgebiet und der Region gesprochen.
In Dorsten gab und gibt es bereits einige Angebote wie etwa die „Queer Cinema Reihe“ im Central Kino Center oder Lesungen und Aktionen zur Förderung von Toleranz.
Im knapp einstündigen Gespräch hat Kreutzkam auch betont, dass es ihr ein besonderes Anliegen ist, die queeren Menschen in Dorsten zu erreichen und sie zu ermutigen. Außerdem hat die Dorstenerin berichtet, dass sie der „Queer Rainbow Family“ beigetreten ist. Der eingetragene Verein, erklärt sie, gäbe nicht nur Rat zur geschlechtlichen Identität oder sexuellen Orientierung.
„Die Queer Rainbow Family ist für viele Menschen auch wie eine Familie geworden und ein wichtiger Anlaufpunkt im Umgang mit der eigenen Persönlichkeit und der Gesellschaft“, sagt sie. Menschen, die sich angesprochen fühlen, können sich unter www.queer-rainbow-family.lgbt
informieren oder zur Kontaktaufnahme eine Mail an [email protected] senden.
Queer Rainbow Family in Dorsten
In Zukunft soll es ein Treffen der Queer Rainbow Family in Dorsten geben. Dazu sind alle Interessierten eingeladen. Kim Wiesweg, bei der Stadt Dorsten für die Gleichstellung von Frauen und Männern zuständig. Kümmert sich auch um Themen wie Toleranz und sexuelle Identität. Sie sagt: „Es ist mir ein hohes Anliegen, dass Menschen gleichbehandelt werden – unabhängig ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer sexuellen Identität oder Orientierung.“
Bürgermeister Tobias Stockhoff sagt: „Dorsten steht für eine offene und tolerante Gesellschaft und gegen jegliche Art von Diskriminierung. Mir ist es wichtig, dass sich unserer Stadt Menschen vernetzen und gegenseitig unterstützen können. Lena-Marie Kreutzkam bei ihrem Vorhaben zu unterstützen, ist dabei für mich selbstverständlich und liegt mir auch mit Blick auf unseren Stadtdialog für Menschenwürde, Demokratie und Respekt am Herzen.“




























