StartDorstenSchuleMissio Fluchttruck beeindruckt Dorstener Schüler

Missio Fluchttruck beeindruckt Dorstener Schüler

Veröffentlicht am

Zu einer näheren Auseinandersetzung dem Thema Flucht lud nun der Missio Fluchttruck Schüler aus Dorsten ein. Foto: Missio

Flucht und Vertreibung sind bedeutende Probleme unserer Zeit. Um die oft sehr komplexen Zusammenhänge einfacher verständlich zu machen, besuchte der Missio Fluchttruck nun Dorstener Schüler.

Den Pass und die nötigsten Dinge zusammenpacken und die Heimat verlassen. Was eigentlich unvorstellbar ist, erleben viele Menschen weltweit als bittere Realität. Zu ihnen gehören unter anderem zahlreiche Bürgerkriegsflüchtlinge aus der Demokratischen Republik Kongo. Zu einer näheren Auseinandersetzung mit diesem komplexen Thema lud daher nun der Missio Fluchttruck ein. Er machte dabei zwei Tage lang Station auf dem Schulhof der Realschule St. Ursula machte. Die Schüler des Ursula-Gymnasiums konnten sich zudem bei einem weiteren Halt auf dem Europaplatz informieren.

Flüchtlingsboot: Millionen Schicksale mit unterschiedlichsten Fluchterfahrungen. Symbolbild: Pixabay

Die Flucht eines Menschen als Beispiel für Millionen

Im Rahmen einer multimedialen Ausstellung konnten die Jugendlichen einen Menschen, der symbolhaft für viele Schicksale steht, auf verschiedenen Stationen seiner Flucht begleiten. Dabei erfuhren sie auch mehr zum Bürgerkrieg in der Demokratischen Republik Kongo sowie zu den Gründen, die Menschen zur Flucht bewegen.

Anzeige
Anzeige von Ohrwerk Hörgeräte: Fit im Ohr. Fit für den Alltag.

So zum Beispiel lernten sie, dass Coltan – einer von vielen für die Herstellung von Handys benötigten Rohstoffe – unter menschenunwürdigen Umständen in Minen in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut wird und verantwortlich für das Elend vor Ort ist. Daher wurden parallel zum Besuch des Fluchttrucks auch alte Handys und Tablet gesammelt, damit wichtige Rohstoffe recycelt werden können.

Neben den unterschiedlichsten Fluchterfahrungen rückte die Ausstellung auch die außergewöhnlichen Wege der Menschen in den Vordergrund, nach solch einem traumatischen Erlebnis neue, ganz individuelle Lebensperspektiven zu entwickeln.  

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

Eindrücke von einem Besuch beim Missio Fluchttruck – hier in einem Video des Bistum Eichstätt in Bayern.

„Besuch hat sich gelohnt“

Ruben, Mia und Marion (Klasse 9) zeigen sich nach dem Besuch der Ausstellung beeindruckt. „Es war sehr interessant, einen Menschen virtuell zu begleiten und zu erfahren, was er während und nach seiner Flucht erlebt hat. Der Besuch des Trucks hat sich auf jeden Fall gelohnt“, so das Fazit. 

Neuer WhatsApp-Kanal

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal unter https://bit.ly/dorstenonline für aktuelle Infos. Wir bieten lokale Nachrichten, Event-Infos, Polizeimeldungen und mehr.

NEUSTE ARTIKEL

Östricher Bürgerforum sucht Talente für den Dorstener Kultursommer

Musik, Comedy, Theater oder Tanz: Beim Dorstener Kultursommer haben Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, ihr Können vor Publikum zu präsentieren. Das Östricher Bürgerforum lädt am...

Mehr Personal an NRW-Schulen: Höchster Zuwachs seit über 40 Jahren

Die Personalausstattung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Schulministeriums arbeiten heute rund 12.600 Menschen mehr an den Schulen...

Dorsten setzt Strategie gegen Eichenprozessionsspinner fort

Dorsten setzt 2026 weiter auf feste Prioritäten und den digitalen Raupenmelder gegen Eichenprozessionsspinner.

Raub am Bahnhof Dorsten: Polizei sucht zwei Tatverdächtige mit Öffentlichkeitsfahndung

Nach einem Raub am Dorstener Bahnhof sucht die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen. Sie sollen am Nachmittag des 22. Februar 2026...

Klick mich!