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Falsche Polizisten betrügen Seniorin aus Dorsten

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Diese Beamten sind echt und würden niemals an der Haustür Wertsachen abholen. (Symbolfoto: Pixabay)

Die Masche ist nicht neu: Betrüger geben sich als Polizeibeamte aus, machen älteren Menschen Angst und nehmen ihre Wertsachen angeblich „in Verwahrung“. Am Montag (17. Oktober) wurde eine Dorstenerin Opfer dieser Methode.

Am Montag betrogen falsche Polizisten eine Seniorin aus Dorsten. Gegen Mittag rief eine unbekannte Frau bei der Dorstenerin an und gab sich als Polizeibeamtin aus. Sie erklärte der Dame, dass zwei Einbrecher der Nähe ihres Wohnortes festgenommen worden seien. Auf einer bei den Männern aufgefundenen Notiz hätten ihre Daten gestanden. Dort hätten die Täter als nächstes einbrechen wollen. Um ihr Hab und Gut zu sichern, sollte die Dorstenerin nun alle Wertsachen zusammenpacken und an einen Polizeibeamten übergeben, der sie aufsuchen würde.

Bargeld und Schmuck übergeben

Leider kam die Frau der Aufforderung nach. Sie übergab einem fremden Mann, der sich ebenfalls als Polizeibeamter vorstellte, an ihrer Haustür Bargeld und Schmuck. Kurz darauf wurde sie erneut von einer Frau (falsche Polizeibeamtin) angerufen. Sie wollte die Seniorin dazu bringen, zur Bank zu fahren und Geld abzuheben. Doch da wurde die Dorstenerin dann misstrauisch. Zu einer zweiten Geldübergabe durch falsche Polizisten kam es nicht.

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Der Geldabholer wird wie folgt beschrieben: Etwa 30 Jahre alt, schmale Statur, ca. 1,75m groß, Brille, dunkle Jacke, dunkle Hose, dunkle Schirmmütze

Die Polizei sucht Zeugen, die den Geldabholer am Montagnachmittag in der näheren Umgebung der Waldstraße gesehen haben könnten. Hinweise werden von der Kripo unter der 0800 2361 111 entgegen genommen.

Die Polizei kommt niemals Wertsachen abholen

So, wie die Betrüger nicht müde werden, die älteren Bürger um ihr Hab und Gut zu bringen, so wird auch die Polizei nicht müde, die Bevölkerung vor den Betrugsmaschen zu warnen und aufzuklären.

Die Polizei gibt folgende Ratschläge:

  • Übergeben Sie kein Geld und keinen Schmuck an der Haustür. Die Polizei nimmt ihr Geld nicht an der Haustür in Verwahrung, um es vor einem angekündigten Einbruch zu schützen.
  • Sollten Sie von der mutmaßlichen Polizei angerufen werden und man Ihnen von festgenommen Einbrechern in ihrer Wohnnähe erzählt, sollten Sie hellhörig werden. Legen Sie auf und wählen Sie die 110. Erkundigen Sie sich bei der richtigen Polizei. Aber seien Sie sicher, dass sie wirklich aufgelegt haben, bevor Sie neu wählen!
  • Weitere Hilfestellungen finden Sie auf unserer Internetseite https://recklinghausen.polizei.nrw/senioren oder https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/
  • Außerdem bittet die Polizei, Verwandte, Bekannte und Freunde um Prävention. Sprechen Sie Eltern und Großeltern immer wieder auf das Thema an. Machen Sie die verschiedenen Betrugsmaschen publik, sensibilisieren Sie Ihre Mitmenschen und nehmen Sie den Betrügern damit die Plattform. Näheres zum Thema „Next Generation“ finden Sie auf dieser Seite.

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