StartKinderAgathaschule: „Winterwerkstatt“ mit Angeboten für Familien

Agathaschule: „Winterwerkstatt“ mit Angeboten für Familien

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Die Agathaschule auf der Dorstener Hardt öffnete am Samstag, 30. Dezember 2024 im Rahmen der „Winterwerkstatt“ ihre Türen mit Angeboten rund um Spiele, Essen, Prävention und Lernen. Viele Familien verteilten sich auf dem Hof, in den Räumen der Schule und in der Sporthalle.

Viele Stände waren am vergangenen Samstagnachmittag rund um das Gebäude der Agathaschule auf der Hardt für die „Winterwerkstatt“ aufgebaut. Sowohl in der Schule und der Sporthalle als auch um das Hauptgebäude herum konnten Kinder Weihnachtsbäume basteln, Tierpräparate ansehen, tanzen und Popcorn oder Döner genießen. Die Caritas, der Kinderhospizdienst Emscher Lippe, der Treffpunkt Altstadt, die Dorstener Jugendförderung und weitere Organisationen waren dafür vor Ort.

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Foto: Julian Konetzka

Wie sieht der Bussard das Mäusepipi?

Einer der untypischeren Stände war der Stand von „Natur on Tour“. Die Initiative des landwirtschaftlichen Ortsverbandes und der Kreisjägerschaft in Bottrop erklärt Jung und Alt die Tierwelt unserer Umgebung. Mit Hilfe von Tierpräparaten lernen Kinder zum Beispiel, warum die Zähne erwachsener Eichhörnchen orange sind, wie Bussarde auf Mäusejagd den Urin ihrer Beute sehen oder wie schwer Igel vor und nach dem Winterschlaf sind. Birgit Kämper erklärte einem Jungen und seinem Vater außerdem, wie Igel auf ihrem Rücken schwimmen. In Altenheimen, sagte sie, seien auch Tierfelle immer sehr beliebt. Viele der Bewohner haben solche irgendwann schon in ihrer eigenen Wohnung gehabt.

Foto: Julian Konetzka

Interesse für psychische Belastungen

Das Projekt „Frei!Raum“ von der Dorstener Caritas wird häufig von Schulen angefragt, um dort über psychische Gesundheit aufzuklären. Corinna Domnik betonte, wie empfänglich Kinder für dieses Thema seien. „Meist sind es die Erwachsenen und wie sie groß geworden sind, dass sie nicht darüber sprechen“, so Domnik. Es gehe nicht nur darum, selbst potenziellen psychischen Problemen vorzubeugen, sondern auch die der Eltern zu verstehen. Es sei wichtig für die Kinder sagen zu können ‚Ich weiß, wie das ist, wenn Papa morgens nicht aufstehen kann oder Mama eine Angststörung hat.‘ Wegen der hohen Nachfrage seien die ganzen Anfragen leider nicht alle zu stemmen und Spenden seien unerlässlich.

Foto: Julian Konetzka

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