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Angefressenes Kälbchen in Holsterhausen gefunden

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In Dorsten – Holsterhausen wurde am Dienstag ein angefressenes Kälbchen auf einer Weide gefunden.

Laut Pressesprecher vom LANUV Wilhelm Deitermann handele es sich hierbei möglicherweise um ein tot geborenes Zwillingskalb.

Der Landwirt selber wurde später von einem Spaziergänger auf das tote Kalb, welches nördlich in Holsterhausen an einer Bebauungsgrenze auf der Weide lag, hingewiesen.

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Angefressen Kalb in Dorsten Holsterhausen. Wolfsriss

Das Tier weist postmortale große Fraßspuren auf und es fehlen rund vier bis fünf Kilo Fleisch, welches dem Kalb herausgerissen wurde. Von den Fraßspuren her kann es sich nur um ein großes Raubtier handeln, sagt ein Zeuge, der namentlich nicht genannt werden möchte.

Erschreckend sei jedoch nicht die Tatsache, dass ein Tier seinen Hunger an dem toten Kalb gestillt habe, sondern dass hier ein Raubtier in kürzester Nähe von einer Bebauung unterwegs gewesen sei.

Angefressen Kalb in Dorsten Holsterhausen. Wolfsriss

Aus Angst vor Repressalien durch militante Wolfsbefürworter, die teilweise in Nacht- und Nebelaktionen die sogenannten Tatorte sprichwörtlich unter die Lupe nehmen, halten sich die Geschädigten bedeckt. Es gibt weder Namen von den geschädigten Tierhaltern und Landwirten, noch eine Ortsangabe von gerissenen Tieren, die veröffentlicht werden. Auch das Landesamt für Umwelt schweigt.

Gibt es zwei Wölfe?

Mittlerweile werden aber immer mehr Stimmen laut, dass es einen zweiten Wolf auf der anderen Seite des Kanals geben muss. Es stellt sich die Frage: „Reden wir über einen Wolf aus Schermbeck, der den Weg über die Brücke gefunden hat, oder gibt es mittlerweile einen zweiten Wolf nördlich vom Kanal?“. Eine Frage, die bisher auch LANUV nicht beantwortet habe.

Ebenfalls wurde am 14. September ein Pferd mit ungewöhnlichen Verletzungen in Schermbeck dem Landesverband gemeldet. Auch hier gebe es noch keine weiteren Hinweise. Beide Fälle seien dem LANUV bekannt und in Bearbeitung.

Ob sich hier in beiden Fällen um ein Wolf handelt, werden laut Deitermann weitere Untersuchungen anhand von einer DNA-Untersuchung ergeben. „Diese müssen abgewartet werden“.

Petra Bosse

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