Aufgeklärt und durchgecheckt – Schlaganfall-Bus am Dorstener Krankenhaus war gut besucht
DORSTEN (pd). Am Donnerstag, den 19. Juli, machte der rote Oldtimer-Bus der Deutschen Schlaganfall-Hilfe zum zweiten Mal Halt an der Zentralen Aufnahme des St. Elisabeth-Krankenhauses Dorsten.
Schon um kurz nach zehn Uhr kamen zahlreiche Interessierte bei strahlendem Wetter, um sich über Schlaganfall, Diabetes und Risikofaktoren zu informieren.

Bis 16 Uhr hatten Mediziner, Diabetes- und Ernährungsberater sowie Pflegekräfte alle Hände voll zu tun: Blutdruck, Blutzucker und Puls wurden gemessen – und mithilfe eines Fragebogens das persönliche Risiko für einen Schlaganfall geprüft. Zusätzlich klärte Dr. Marco Michels, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Fachbereich Medizin im Alter, gemeinsam mit seinen Kollegen über Präventionsmaßnahmen auf und stand für Beratungsgespräche zur Verfügung.
Zuckererkrankung und Schlaganfall
Während die Dorstener Malteser zugunsten von Spes Viva, dem Palliativnetzwerk Dorsten, Waffeln verkauften, informierte sich auch der ehemalige Bürgermeister, Lambert Lütkenhorst, als Schirmherr der Veranstaltung über Zuckererkrankung und Schlaganfall.
Schon im vergangenen Jahr wurde die Aufklärungskampagne sehr gut angenommen: „Rund 150 Leute durften wir letztes Jahr bei der Auftaktveranstaltung begrüßen und auch dieses Jahr gab es wieder einen erhöhten Aufklärungsbedarf: Viele Besucher freuten sich, dass wir uns Zeit nahmen, um persönlich mit ihnen ins Gespräch zu kommen“, so Dr. Michels, der auch Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche-Schlaganfall-Hilfe ist.
Zeit ist hier Gehirn
Der Chefarzt war begeistert über das Interesse der Besucher, denn: „Bei einem Schlaganfall ist eine schnellstmögliche, medizinische Behandlung überaus wichtig – Zeit ist hier Gehirn. Pro Minute können zwei Millionen Gehirnzellen zerstört oder auch gerettet werden. Da ist Aufklärung gefragt“, erklärt der Mediziner.
Das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten hofft, den roten Schlaganfallbus auch im nächsten Jahr wieder bei sich begrüßen zu dürfen. „Auch 2019 möchten wir gern wieder an der Präventionskampagne der Deutschen Schlaganfall-Hilfe beteiligt sein“, bestätigt Chefarzt Dr. Michels, der mit der Resonanz der diesjährigen Veranstaltung zufrieden war.




























