Der Umbau und die Umnutzung des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes und des Bahnhofsumfeldes gehen voran
Die Erneuerung von Gebäude und Bahnhofsumfeld bilden zusammen das größte Projekt in der Aufwertung der Dorstener Innenstadt. Möglich ist das Projekt nicht zuletzt auch dank der zahlreichen Dorstener, die sich für ihre Heimat einsetzen und den in die Jahre gekommenen Bahnhof wieder zu neuem Glanz verhelfen.
Dazu gehört auch das Bahnhofsgebäude, was umfassend baulich erneuert wird. Das Empfangsgebäude des Bahnhofs aus dem Jahr 1879 (Inbetriebnahme) steht mit dem Eintrag in die Denkmalliste seit 1989 unter Denkmalschutz.

Zahlreiche Fördermittel machen das Vorhaben möglich, den Bürgerbahnhof durch ein neu gestaltetes Umfeld in die Innenstadt anzubinden. Unter anderem aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, kurz EFRE. Im Juli 2020 überreichte die Ministerin für Heimat, Kommunales Ina Scharrenbach zwei Urkunden für das große Engagement von Stadt und Bürgern.
Investition 4 Mio. Euro
Die Verkehrsstation wurde 2019 barrierefrei modernisiert. Die Deutsche Bahn AG investierte in den vergangenen zwei Jahren 4 Millionen Euro für das städebauliche Herzstück im integrierten Stadtentwicklungsprogramm „Wir machen MITte“.
Ziel der Umbauarbeiten ist neben der Sanierung der Bausubstanz die Wiederherstellung des historischen Gebäudecharakters.
Darüber hinaus werden beispielsweise im Erdgeschoss überdimensionierte Wandöffnungen und Durchbrüche wieder geschlossen und die historischen Bögen, die dem Gebäuderaster folgen und für den ursprünglichen Hallencharakter prägend waren, wiederhergestellt.

Gastronomie
Die Gastronomie soll später den größten Teil des Erdgeschosses einnehmen. Dazu soll der Gastraum in einen Bereich für den zügigen Verzehr mit Selbstbedienung und in einen Sitzbereich mit Bedienung unterteilt werden.
Und auch eine Theke soll es geben. Diese soll den Gästen ermöglichen, ihre Auswahl aus Speisen und Getränken zu treffen, vor allem bei den Backwaren.

Das Treppenhaus bekommt einen zentral gelegenen Aufgang in die Obergeschosse, der viel Licht und Transparenz ermöglichen.
Leichte Orientierung für die Gäste durch Hinweistafeln, wo sich die Aktivitäten im Haus schnell erschließen. Alle drei Geschosse werden mit einem Aufzug barrierefrei erreichbar sein.
Das Obergeschoss ist für die Nutzung von Vereinen gedacht sowie als Schulungsräume als auch als Gruppenräume. Darunter wird es auch am Treppenaufgang ein Büro der Dorstener Arbeit geben.





























