Bebauungsplan nach 25 Jahren auf Eis gelegt

Die städtebauliche Entwicklung Holsterhausens hat Ideen für 130 Wohneinheiten im Nordosten längst überholt. Ausschuss kassierte den Plan „Dunkenbre“ jetzt erst einmal ein.

Die ersten Planungen stammen aus dem Jahr 1996. Im Bereich Borkener Straße/Dunkenbre sollten über 130 Wohneinheiten entstehen.

Nach einem Architektenwettbewerb wurden dort, im Nordosten von Holsterhausen, ein Bebauungsplan für Ein- und Zweifamilienhäuser aufgestellt. Doch den hat der Umwelt- und Planungsausschuss jetzt nach 25 Jahren erst einmal einkassiert.

Dunkenbre-Holsterhausen-Dorsten
Foto: Petra Bosse

Bebauungsplan Dunkenbre ist überholt

Die städtebauliche Entwicklung des Stadtteils hat den „Bebauungsplan Dunkenbre“ schlicht überholt. „Die Stadtteile sind in einem gerechten Maßstab gemessen an zeitlicher Umsetzung und am Umfang zu entwickeln.“ Und die Begründung der Verwaltung weiter: „Holsterhausen ist in den letzten Jahren in mehreren Bereichen entwickelt worden.“ Soll heißen: wer zuletzt plant und baut, den bestrafen die anderen Bauherren.

Doch auch eine weitere Weisheit kommt hier zum tragen: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. So hat sich die Verwaltung mit dem derzeitigen Eigentümer der Fläche auf eine Verschiebung geeinigt. Zu einem späteren Zeitpunkt ist demnach neu zu entscheiden, ob und wie das Baugebiet entwickelt werden soll.