In einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hat der CDU-Ortsverband Altendorf-Ulfkotte seine Bedenken bezüglich mehrerer geplanter Großprojekte in der Region zum Ausdruck gebracht.
Zu den umstrittenen Vorhaben zählen die BP-Norderweiterung, der Bau eines Konverter Standortes von Amprion und die vorgesehene Umnutzung der Halde als Deponiestandort durch die Unternehmen RAG und AGR.
Der Ortsverbandsvorsitzende Christian Müller betont, dass diese Projekte, obwohl sie aus Umweltschutz- und Klimaschutzperspektiven sinnvoll erscheinen, bei gleichzeitiger und unkoordinierter Umsetzung eine unzumutbare Belastung für die knapp 2000 Einwohner von Altendorf-Ulfkotte darstellen würden.
Kontroverse um den Amprion-Konverter Standort
Besondere Sorge bereitet dem Ortsverband der geplante Amprion-Konverter Standort in unmittelbarer Nähe des Dorfes. Andreas Vortmann, Altendorfer Ratsherr der CDU, betont die Notwendigkeit, alternative Standorte in Betracht zu ziehen und erwartet von Amprion und der Landes- und Bundespolitik eine gemeinsame Lösung.
Unzufriedenheit mit der geplanten Halde-Umnutzung
Müller äußert auch seine Unzufriedenheit über die Pläne, die Halde für die Abfallentsorgung des Ruhrgebiets zu nutzen, anstatt sie, wie ursprünglich versprochen, für Naherholung und Freizeitnutzung freizugeben.
Kritik an der BP-Norderweiterung und Brightmark
Die BP-Norderweiterung wird ebenfalls kritisch betrachtet, insbesondere weil der Hauptinvestor Brightmark nicht bereit ist, öffentlich über das Projekt zu diskutieren.
Weitere Entwicklungen und Beeinträchtigungen
Zusätzlich zu diesen Hauptprojekten gibt es andere Entwicklungen, wie Erweiterungen im Movie Park Germany und regelmäßige Emissionen von Lärm und Geruch, die das Dorfleben beeinträchtigen.
Unterstützung und Kritik an den zuständigen Behörden
Müller dankt dem Landrat Bodo Klimpel und dem Bürgermeister Tobias Stockhoff für ihre Unterstützung, betont jedoch die begrenzten Möglichkeiten der Stadt Dorsten und des Kreises Recklinghausen, da sie nicht die zuständigen Genehmigungsbehörden sind. Er kritisiert auch die Vielzahl von Behörden, die für verschiedene Projekte zuständig sind, was für die Bürger verwirrend ist.
Aufruf zu koordinierten Maßnahmen und Gesprächen
Abschließend gibt der Ortsverband bekannt, dass er sich an die NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und den NRW-Umweltminister Oliver Krischer wenden und sie nach Altendorf-Ulfkotte einladen wird, um ihre Bedenken vorzutragen.
Sie fordern einen runden Tisch mit allen Beteiligten und eine neutrale Moderation, um die Belastungen in der Region gerecht zu verteilen und zukünftige Planungsverfahren besser zu koordinieren.




























