Musiker spielen täglich um 17.45 Uhr ein Konzert vom St. Agatha-Kirchturm. Das soll so bleiben.

Dorsten (pd). Bürgermeister Tobias Stockhoff hat am vergangenen Wochenende in einer Videobotschaft ausdrücklich die Kreativität der Dorstener Bürgerinnen und Bürger gelobt.

Viele Dorstenerinnen und Dorstener, sagte er, würden nach vielen kreativen Möglichkeiten suchen, um das Beste aus der Kontaktsperre zu machen.

Kleines Konzert lockt Leute herbei

Sehr kreativ sind auch die Musiker der Blasmusik St. Marien. Zwei Musiker treffen sich täglich um 17.45 Uhr im Kirchturm der St. Agatha-Kirche, um dort ein kleines Konzert über den Dächern der Stadt zu geben.

In den vergangenen Tagen hat das aber verstärkt dazu geführt, dass sich immer mehr Menschen auf dem Marktplatz oder in der Innenstadt versammelt haben, um den Musikern aus nächster Nähe zuzuhören.

Keine Zusammenkünfte

Tobias Stockhoff bittet daher eindringlich darum, auf diese Zusammenkünfte zu verzichten. „Das Konzert ist eine wunderbar Idee. Es soll uns in diesen für uns alle sehr herausfordernden Tagen Freude bereiten. Aber bitte nur vom Garten aus, vom Balkon aus oder durch das offene Fenster“, sagt der Bürgermeister.

Sollten sich weiterhin Gruppen auf dem Marktplatz versammeln, müssten die Musiker ihre kleine Konzert-Reihe nach nur einer Woche wieder einstellen.

Abstand halten! Ansteckungen vermeiden!

Das würde sicher nicht nur Musiker Oliver Jahnich sehr schade finden, der sagt: „Grundsätzlich freuen wir natürlich sehr, wenn wir vor vielen Zuschauern spielen. In der Corona-Krise ist das aber leider überhaupt nicht sinnvoll.

Abstand zu halten, ist jetzt ganz wichtig, um Ansteckungen zu vermeiden. Bitte helfen Sie mit, damit wir Dorstener Bürgerinnen und Bürgern mit unseren kurzen Musikvorträgen auch weiterhin viel Freude bereiten können.“

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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