Bolzen im eigenen Garten -Bürgermeister kickte mit

Bolzen im eigenen Garten. Über 20 Familien haben sich beworben, fünf erhielten den Zuschlag

Mit Unterstützung der Platzwarte des SV RW Deuten sorgt die Stadt Dorsten für eine Überraschung für Kinder und im wahrsten Sinne des Wortes für echte Heimspiele. Das Motto: „Wir bringen den Bolzplatz nach Hause!“

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Das Gewinnerteam- Die Familien Jehn in Holsterhausen. Foto: Petra Bosse

Bei der Aktion ging es ganz bewusst nicht darum, den perfekten Platz mit klassischen Maßen zu „streuen“, sondern um Unikate, damit die Partien tatsächlich zu echten Heimspielen werden. Selbst wenn Bäume oder Spielgeräte für besondere Platzverhältnisse sorgen: kein Problem.

Losverfahren

Nach dem Aufruf Anfang Juni haben sich über 20 Dorstener Familien beworben. Fünf Familien haben nun per Losverfahren den Zuschlag bekommen.

Dann war es am Mittwoch endlich soweit. Mit Spannung erwarteten die Kinder der Familien Jehn in Holsterhausen den Startschuss. Sie mussten sich aber nach Ankunft des Bürgersmeisters noch etwas gedulden. Im Garten der Familie Jehn sorgte Bürgermeister Tobias Stockhoff persönlich dafür, dass zuvor der Bolzplatz stilecht markiert wurde. Mit einem mobilen Streufahrzeug brachte er nach Anweisung eines professionellen Platzwartes Flüssigkreide auf den Rasen der Familie Jehn auf.

Erst dann konnten die Kinder zeigen, was sie fußballtechnisch so alles drauf haben. Und auch Tobias Stockhoff zeigte sich von seiner sportlichen Seite und kickte, gemeinsam mit Sportkoordinator Michael Maiß eine Runde mit.

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Bürgermeister Tobias Stockhoff im Bolzfieber. Foto: Petra Bosse

Darüber hinaus gab es vom Bürgermeister noch nützliche Geschenke – denn was wäre ein Fußballplatz ohne Ball und Tore? Und beim Anpfiff kickte Stockhoff mit Sportkoordinator der Stadt Dorsten Michel Maiß um die Wette. Gegen die Kinder der Familie Jehn, das waren Jonte (1), Mattis (3), Fiete (5) sowie Mama Carina und Papa Andreas, hatten die Oldstars allerdings kaum eine Chance.

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Eine Freude machen

„Es sind es vor allem Kinder und Jugendliche, die in Zeiten des Lockdowns sehr darunter gelitten haben, dass sie sich nicht in gewohnter Form mit ihren Freunden treffen oder ihrem Sport nachgehen konnten. Wenn wir den Kindern und Jugendlichen mit dieser sicher außergewöhnlichen Aktion eine Freude machen können, machen wir das sehr gerne“, sagt Tobias Stockhoff.

Für alle Gäste gab es am Ende der Aktion noch eine echte „Stadion“-Bratwurst, was das Sporterlebnis abrundete.