Von einem „unfassbaren Erfolg“ sprechen die Organisatoren des Brustkrebslaufes. Am vergangenen Wochenende konnte der Sponsorenlauf tausende Besucher und über 1200 Teilnehmer in den Bürgerpark locken. Nun steht fest: Es gibt einen neuen Spendenrekord.
Von „Gänsehaut-Stimmung“ spricht Andreas Schilasky, wenn er an das große Finale des Brustkrebslaufes 2024 am vergangenen Sonntag denkt. Mit „We are the Champions“ von Queen hatten sich die Teilnehmer noch einmal selbst gefeiert.

Die Organisatoren, darunter die selbst von Brustkrebs betroffene Prof. Dr. Khadijeh Mohri, ihr Ehemann Dr. Ali Abdali und Fitnesstrainer Andreas Schilasky, wollten nicht nur Spenden für den medizinischen Kampf gegen Krebs zu sammeln. Sie wollten auch das Bewusstsein für die Krankheit und ihre damit verbundenen Herausforderungen schärfen. Besonders wichtig war ihnen, für die Bedeutung der Vorsorgeuntersuchungen zu werben.

Gelungenes Debüt im vergangenen Jahr
Das Debüt im vergangenen Jahr war dabei sehr erfolgreich gewesen. 850 Teilnehmer hatten sich damals für den guten Zweck auf die Strecke begeben, und ihre Startgelder gestiftet. Dazu kamen noch Spenden von weiteren Unterstützern, so dass am Ende 24.000 Euro gesammelt worden waren. Diese kamen dann zu gleichen Teilen dem Brustkrebszentrum des St. Elisabeth Krankenhaus Dorsten und dem Evangelischen Klinikum Gelsenkirchen zugute. Mit dem Geld werden vor allem Projekte ermöglicht, die die Nachsorge und die emotionale Unterstützung der zumeist weiblichen Patienten unterstützt.

„Wir hatten gehofft, dass wir dieses schon sehr gute Ergebnis in diesem Jahr noch toppen würden“, erinnert sich Andy Schilasky. „Unser Wunschziel waren 1000 Teilnehmer und vielleicht 30.000 Euro Spenden.“ Monatelang hatten die „drei Musketiere“, wie sich die Organisatoren gerne nennen, dafür geworben.
1233 Teilnehmer starteten vor tausenden Zuschauern
„Ein paar Mal hatten wir schon befürchtet, dass unsere Ziele etwas zu ambitioniert gewesen sein könnten“, so Andy Schilasky. „Aber am Ende wurden alle unsere Erwartungen übertroffen. Das war absolut mega.“ 1233 Teilnehmer gingen schließlich an den Start. Ganze Familien und Sportvereine hatten sich angemeldet, um bei den 800 bis 5000 Meter langen Strecken mitlaufen zu können. Die jüngsten Teilnehmer wie die kleine Merci oder der kleine Eddy waren erst ein Jahr alt, während etliche Sportler bereits ihren 60., 70. oder 80. Geburtstag hinter sich hatten. Hannelore Ottl (81), Dr. Franz Holling (83) und Dieter Weber (87) waren dabei die ältesten Teilnehmer.

Brustkrebslauf brachte neues Rekordergebnis
Einige Tage nach dem Lauf steht nun fest, dass es nicht nur einen Rekord bei den Teilnehmern gegeben hat. „Das endgültige Ergebnis steht noch nicht fest, da noch einige Spenden nachgereicht wurden“, berichtet Andreas Schilasky. „Aber schon jetzt ist klar: Wir haben nicht nur die 30.000er Marke geknackt. Wir sind schon über 35.000 Euro, und vielleicht schaffen wir sogar die 40.000. Ein unfassbares Ergebnis.“
Die Organisatoren sind sehr dankbar für alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Und sie wollen weitermachen. „Bürgermeister Tobias Stockhoff hat gesagt, in Westfalen ist eine Veranstaltung beim zweiten Mal Tradition und beim dritten Mal schon Brauchtum“, schmunzelt Andy Schilasky. „Also werden wir auf jeden Fall weitermachen.“




























