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Bundespräsident Steinmeier hört Bewohnern aus dem Ellerbruch zu

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Bei seinem Besuch in Dorsten nahm sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auch Zeit für ein vertrauliches Gespräch mit Bewohnern der Ellerbruch-Siedlung. Im Mittelpunkt standen Quartiersarbeit, Nachbarschaft und ehrenamtliches Engagement.

Der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Ehefrau Elke Büdenbender hat in Dorsten für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Neben den öffentlichen Programmpunkten gab es aber auch einen bewusst geschützten Moment. Im Alten Rathaus traf das Präsidentenehepaar in kleiner Runde Bewohner aus der Ellerbruch-Siedlung in Hervest.

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Bei einer westfälischen Kaffeetafel berichteten die Teilnehmerinnen von ihrem Alltag in der Siedlung, von persönlichen Herausforderungen und vom Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Im Mittelpunkt stand dabei auch der „Ellerbruchtreff“ an der Ellerbruchstraße 97. Dort kommen Nachbarn zusammen, unterstützen sich gegenseitig und stärken das Miteinander im Quartier.

Offenes Frühstück im Ellerbruchtreff

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist das offene Frühstück, das jeden Montag von 10 bis 12 Uhr im Ellerbruchtreff angeboten wird. Es ist öffentlich und richtet sich an alle, die Kontakt suchen, ins Gespräch kommen oder sich in der Nachbarschaft einbringen möchten.

Die Bewohnerinnen berichteten dem Bundespräsidenten und Elke Büdenbender, wie wichtig solche niedrigschwelligen Angebote für das Leben im Quartier sind. Es gehe nicht nur um konkrete Hilfe, sondern auch um Begegnung, Vertrauen und das Gefühl, nicht allein zu sein.

Besuch des Bundespräsidenten Steinmeier Bewohner Ellerbruch
Gesprächsrunde mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Ehefrau Elke Büdenbender an der Kaffeetafel im Alten Rathaus. Foto: Bundesregierung Jesco Denzel

Steinmeier und Büdenbender nahmen sich Zeit für das Gespräch, hörten aufmerksam zu und fragten nach. So entstand ein persönlicher Austausch über die Lebenswirklichkeit in der Hervester Wohnsiedlung und über das Engagement der Menschen vor Ort.

Persönliche Begegnung in familiärer Atmosphäre

Die Teilnehmerinnen zeigten sich im Anschluss berührt von der Begegnung. Das Präsidentenehepaar habe echtes Interesse gezeigt und durch seine offene Art zu einer fast familiären Atmosphäre beigetragen.

Begleitet wurde das Treffen durch eine westfälische Kaffeetafel, die vom Team des Bürgerbahnhofs der Dorstener Arbeit gGmbH vorbereitet worden war. In den Räumen des Alten Rathauses am Marktplatz entwickelte sich so ein vertraulicher Rahmen für ein Gespräch auf Augenhöhe.

Lob für das Engagement im Quartier

Auch NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller, die den Bundespräsidenten im Namen der Landesregierung begleitete, würdigte das ehrenamtliche Engagement im Ellerbruch. „Von einem guten Miteinander in der Nachbarschaft profitieren ganz besonders unsere Kinder und Jugendlichen. Umso dankbarer bin ich als gebürtige Dorstenerin, dass die Menschen im Ellerbruch Verantwortung füreinander und damit auch für unsere Jüngsten übernehmen“, sagte Feller.

Bürgermeister Tobias Stockhoff hob die Bedeutung des Treffens ebenfalls hervor. „Ich bin Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender sehr dankbar, dass sie sich bewusst die Zeit für dieses Gespräch genommen haben“, erklärte Stockhoff. Die Quartiersarbeit mit den Menschen vor Ort sei der Stadt sehr wichtig. Das gelte besonders in Siedlungen, die vor sozialen Herausforderungen stehen.

Das Gespräch habe gezeigt, wie wichtig Zuhören und direkter Austausch seien, so Stockhoff weiter. „Es ist eine wichtige politische Botschaft, wenn Politik und das konkrete gesellschaftliche Handeln so unmittelbar zusammentreffen, sich auf Augenhöhe austauschen und einander zuhören.“

Ehrenamt als Stütze der Gesellschaft

Der Besuch in Dorsten stand auch im Zeichen des Ehrentages, den Bundespräsident Steinmeier anlässlich des Geburtstages des Grundgesetzes am 23. Mai ausgerufen hatte. Dabei lenkte er den Blick auf die Vielfalt des Ehrenamts in Deutschland.

Das Treffen mit den Bewohnern aus dem Ellerbruch machte deutlich, wie viel Engagement direkt vor der eigenen Haustür geleistet wird. Oft geschieht es leise, ohne großes Aufsehen, aber mit großer Wirkung für das Leben im Stadtteil. Im Ellerbruch zeigt sich, wie Nachbarschaft, gegenseitige Hilfe und persönliche Verantwortung eine Siedlung stärken können.

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