Mit großen Hoffnungen war Christina Honsel zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft nach Tokio gereist. Nach ihrem Zwei-Meter-Sprung in Heilbronn und überzeugenden Auftritten in der Diamond League wollte die 28-jährige gebürtige Dorstenerin bei der WM um die Medaillen mitmischen.
Am Ende blieb es im Finale bei 1,93 Metern und einem mit Imke Onnen geteilten siebten Platz.
16 Athletinnen im Hochsprungfinale
Schon die Konstellation im Nationalstadion von Tokio war ungewöhnlich. Mit 16 Athletinnen war das Feld so groß wie selten zuvor. Die Einstiegshöhe von 1,88 Metern meisterte Christina Honsel sicher, ebenso die folgenden 1,93 Meter direkt im ersten Versuch. Bei 1,97 Metern war jedoch Endstation. Trotz zweier Versuche, die nur hauchdünn scheiterten. Damit konnte die Weltklasseathletin in den weiteren Medaillenkampf nicht mehr eingreifen.
Gold sicherte sich schließlich die Australierin Nicola Olyslagers mit 2,00 Metern vor der Polin Maria Zodzik. Bronze ging an die Titelverteidigerin Jaroslawa Mahutschich (Ukraine) und die Serbin Angelina Topic (beide 1,97 m).
Für Christina Honsel ist das Ergebnis mehr als schade nach einer glänzenden Saison, in der sie mit ihrem Sprung über zwei Meter Geschichte geschrieben und ihren Platz in der Weltspitze gefestigt hat. Doch auch wenn in Tokio kein Edelmetall heraussprang, bleibt die Erkenntnis, dass Christina Honsel zu den besten Hochspringerinnen der Welt gehört. Dorsten darf stolz auf diese Ausnahmeathletin sein.




























