Bußgelder mit Augenmaß und Zurückhaltung
Dorsten. Der Corona Inzidenzwert in Dorsten liegt zur Zeit auf einem niedrigen Niveau. Aufklärungskampagnen der Stadt und Apelle an die Bürger erreichten die Dorstener*innnen anscheinend. Trotzdem musste das Dorstener Ordnungsamt seit Ausbruch der Pandemie in einigen Fällen tätig werden.
In Dorsten wurden seit März 2020 insgesamt rund 60 Bußgeldverfahren eingeleitet. In der Mehrzahl handelte es sich um Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen, die mit einem Regelbußgeld von 250 Euro belegt sind. Es sind noch nicht alle Verfahren abgeschlossen.
Corona: Information und Aufklärung statt Verfolgung
„Die Stadt Dorsten setzte von Anfang an bei den Kontrollen auf Information und Aufklärung. Bußgelder verhängte das Ordnungsamt nur mit Augenmaß und Zurückhaltung. Das in Dorsten niedrige Infektionsgeschehen führt die Stadt auch auf ihre fortlaufenden Informationskampagnen zurück,“ teilt Presseprecher Ludger Böhne mit.
Die Pressestelle der Stadt betont: Bußgelder sind in Einzelfällen sicherlich notwendig, um die Einhaltung der geltenden Verordnungen durchzusetzen. Sie polarisieren aber auch und führen dazu, die Haltung von Corona-Leugnern, Verharmlosern und Maskengegnern zu verschärfen. Das wirkt kontraproduktiv, da es nur solidarisch gelingen kann, das Infektionsgeschehen zu bremsen und die Pandemie einzudämmen.




























