Stadt plant für 2021 eine Millionen Euro für Corona-Bekämpfung

Im Verwaltungsdeutsch heißt es „außerplanmäßige Aufwendungen und Auszahlung“. Die Rede ist von den Corona-Kosten, die im laufenden Jahr auf die Stadt zukommen. Eingeplant sind dafür insgesamt eine Millionen Euro.

Der Löwenanteil liegt dabei bei den Schnelltests. Bis Ende Mai hat die Stadt für diese bereits 291.500 Euro ausgegeben. Knapp 100.000 Euro waren es in diesem Zeitraum für Atemschutzmasken. Ein großer Kostenfaktor war bislang auch der durch die Pandemie erheblich gestiegene Personalaufwand.

Zum Beispiel für den kommunalen Ordnungsdienst oder die Logistik (u. a. Fahrten zu Labors) musste bis Ende Mai ein Mehr von 160.000 Euro ausgegeben werden.
Die geplante eine Million Euro sind nicht in einem Nachtragshaushalt enthalten. Die Summe muss nun in seiner nächsten Sitzung vom Haupt- und Finanzausschuss als bereits beschriebene „außerplanmäßige Aufwendungen und Auszahlungen“ genehmigt werden.

Die Kosten können nach dem Gesetz über eine Dauer von 50 Jahren abgeschrieben werden. Eine Belastung des Haushaltes 2021 und eine dadurch eintretende Gefährdung des Haushaltsausgleiches werden dadurch vermieden.

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