Das Singen des Steigerlied wird in als immaterielles Kulturerbe in die UNESCO-Liste aufgenommen. Das wurde am Mittwoch entschieden. Das Steigerlied ist ein wichtiger Teil der Kultur und Geschichte des Ruhrgebiets und wird auch heute noch von vielen Menschen gesungen und geschätzt.
„Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt“. Wer kennt das Lied nicht? Wenn der erste Tone erklingt, singen die meisten Menschen lautstark mit. Egal wo, auf zu vielfältigen Anlässen wie Schützenfesten, Geburtstagsfeiern oder öffentliche Veranstaltungen. Und selbst nach dem Ende des Steinkohlebergbaus in Deutschland, hat das Steigerlied seine identitätsstiftende Kraft nicht eingebüßt. Der von einer eingängigen Melodie begleitete Text spiegelt die Lebenswelt der Bergleute wider und zeugt von Schaffenskraft, Solidarität und Optimismus.
Steigerlied spielt eine wichtige Rolle
Das Steigerlied ist ein bekanntes Lied, das vor allem im Ruhrgebiet und in anderen bevorzugten, in denen der Bergbau eine wichtige Rolle spielte, bekannt ist. Es handelt sich um ein traditionelles Bergmannslied, das den Bergbau und das Leben der Bergleute feiert. Das Lied wird oft auf Bergmannsveranstaltungen und bei Gedenkfeiern für Bergleute gesungen.
Verschiedene Versionen des Liedes
Das Steigerlied stammt vermutlich ursprünglich aus dem Erzgebirge. 1870 wurde es von dem deutschen Dichter und Schriftsteller Anton Wilhelm von Zuccalmaglio neu veröffentlicht. Es gibt verschiedene Versionen des Liedes, aber die bekannteste ist die Version, die von dem deutschen Komponisten und Dirigenten Friedrich Silcher im Jahr 1838 komponiert wurde. Die bekanntesten Strophen des Liedes sind:
Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt! Under hat sein helles Licht bei der Nacht, schon angezündt, schon angezündt! Das gibt ein‘ Schein, das gibt ein‘ Schein, ein lustiges‘ Leben, ein fröhliches‘ sein! Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt, und er hat sein helles Licht bei der Nacht, schon angezündt, schon angezündt!




























