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Freitag, Februar 3, 2023
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Dia-Abend in der Bibi am See

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Über 100 Gäste waren sehr gespannt auf den Dia-Vortrag. Foto: Alexander Fichtner

Erneut wurden historische Bilder der Entwicklungsgesellschaft aus Barkenberg in der BiBi am See präsentiert. Die Resonanz machte deutlich, wie groß das Interesse der Barkenberger an ihrer Geschichte ist.


Beim heutigen Termin (20. Oktober) versammelten sich über 100 interessierte Gäste zum Dia-Abend „Minirock und Metastadt“. Gezeigt wurden die teils schon historisch wirkenden Aufnahmen aus Barkenberg. Christian Gruber und Reinhard Schwingenheuer präsentierten die etwa 150 Dia-Bilder in der Bibliothek. Sie erzählten wissenswerte Fakten zur Geschichte des Stadtteils, haben aber auch die Besucher mit dem ein oder anderen frechen Kommentar zum Schmunzeln gebracht.

Besonders spannend wurde die Dia-Abend, wenn die Gäste sich selbst oder Bekannte in den Bildern wieder entdeckt haben. So konnte es auch geklärt werden, wer die drei Kinder auf den Bonanza-Rädern vor der Werbetafel der Neuen Stadt Wulfen sind.

Wer die drei Jungs vor dem Schild der Entwicklungsgesellschaft Wulfen auf dem Dia sind ist nun geklärt. Foto: Archiv

Die Bilder entstanden von verschiedenen Fotografen als Werbe- und Dokumentationsfotos im Auftrag der Entwicklungsgesellschaft. So waren nicht nur spielende Kinder und junge Familien zu sehen, sondern auch seltene Luftbildaufnahmen, als noch die Kräne die Stadt bauten. Der Dia-Abend mit seinen Lichtbildern aus den Jahren 1970 bis 1980 hat einen guten Eindruck hinterlassen, wie es in Barkenberg in dieser Zeit zuging.

Wundersame Wege der Dia-Sammlung

Gruber wusste, dass es die Dias der Entwicklungsgesellschaft gibt. Kurzerhand hatte er sie bei der Stadt Dorsten ausfindig gemacht, die die Aufnahmen in Verwahrung genommen hat. In einer spontanen Aktion wurden die Bilder dann von Gruber, Reinhold Grewer und Guido Bludau gerettet.

Gruber und Schwingenheuer kennen sich noch aus der Zeit, als sie gemeinsam in der Bibi am See gearbeitet haben. Gruber als Bibliothekar und Schwingenheuer als Lehrer, der aber auch in der Bibliothek für die Schulbücher zuständig war. Gemeinsam sind sie noch immer in der Geschichtsgruppe des Heimatvereins Wulfen tätig. Reinhard Schwingenheuer ist Wulfener. Professionelles Interesse an der Neuen Stadt Wulfen entwickelte er ab dem Jahr 1976 im Rahmen seines Zweiten Staatsexamens. Darin stellte er das moderne Barkenberg einer klassischen Zechensiedlung in Holsterhausen gegenüber. Christian Gruber interessiert sich seit seines Umzugs nach Barkenberg für die Historie der Stadt. Er betreibt auch die beliebte Homepage Wulfen-Wiki. Beide eint die gemeinsame Begeisterung für die historischen Dias.

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