Trotz Haushaltssanierungskonzept soll in Dorsten der Klima- und Umweltschutz personell mehr Gewicht bekommen. Rat stimmt über Prüfauftrag ab.
Für die Grünen ist der Kampf gegen die Klimakatastrophe und für mehr Klima- und Umweltschutz „die zentrale politische und gesellschaftliche Aufgabe“ der kommenden Jahre. Um diese Aufgabe vor Ort stärker anzugehen, fordert die Fraktion ein „Organisationsmodell zur Stärkung des Umwelt- und Klimabereichs“ in der Verwaltung. Konkret soll eine „Aufgabenanpassung“ und „personelle Aufstockung“ im Umwelt- und Planungsamt (Dezernat IV) erfolgen.
Umweltschutz „ämterübergreifend koordinieren“
Aufgrund der Sparzwänge sehen die Grünen ein eigenes Umweltdezernat als nicht realisierbar an. Dafür könne aber zwischen dem Dezernat IV und den einzelnen Ämter eine Schnittstelle entstehen, „in der der Klima- und Umweltschutz ämterübergreifend koordiniert werden“ könnte. Nach Willen der Grünen soll die Verwaltung prüfen, wie dieser Bereich „personell und finanziell angemessen ausgestattet“ werden müsste. Im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2022 wollen die Grünen dann gegebenenfalls „konkrete Vorschläge zur Kostenminimierung“ machen, damit ihre Idee realisiert werden könne.




























