Nach zahlreichen Diebstählen auf Friedhöfen in Dorsten werden nun immer mehr Fälle bekannt. Auch Vandalismus ist ein Problem. Die Stadt Dorsten ruft nun zur Wachsamkeit auf.
Bereits im März kam es auf dem städtischen Friedhof Riedweg im Marienviertel zu mehreren Fällen von Vandalismus und Diebstahl. Nun mussten die Besucher mit Bestürzung feststellen, dass sich in den vergangenen Tagen auch auf dem kommunalen Waldfriedhof Tüshausweg in Holsterhausen ähnliche Vorfälle ereignet haben. Zahlreiche Grabstätten wurden beschädigt oder bestohlen.
Die Kriminalpolizei ist bereits eingeschaltet und arbeitet eng mit der Friedhofsverwaltung zusammen, um die betroffenen Nutzungsberechtigten zu informieren, sofern die Schäden oder Diebstähle offensichtlich sind. Angehörige, die weitere Schäden oder Diebstähle an Grabstätten feststellen, sollten dies umgehend der Polizei melden und Anzeige erstatten.
„Erschütternde Respektlosigkeit“
„Die Stadt Dorsten ist über diese Vorfälle sehr betroffen“, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme. „Es ist erschütternd, dass einige Menschen den letzten Ruhestätten unserer Verstorbenen mit solcher Respektlosigkeit begegnen. Diese Handlungen sind in besonderem Maße moralisch verwerflich und für die Hinterbliebenen enorm schmerzhaft. Leider müssen wir erschrocken feststellen, dass solche Vorfälle in den letzten Jahren zugenommen haben. Vandalismus und Diebstähle auf Friedhöfen sind mittlerweile leider keine Einzelfälle mehr, nehmen landesweit zu und betreffen das gesamte Bundesgebiet.“
Bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei rufen
Die Stadt Dorsten appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, auf Friedhöfen wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen sofort unter der Notrufnummer 110 der Polizei zu melden. Die Grünflächenabteilung wird in Kürze entsprechende Warn- und Hinweisschilder auf den städtischen Friedhöfen anbringen.




























