30 Bürger aus Dorsten zeigen in einem Video auf ihre Weise, worauf es jetzt ankommt

Dorsten (pd). Schon zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr des vergangenen Jahres hat Bürgermeister Tobias Stockhoff betont, dass der Kampf gegen das Virus nur dann erfolgreich sein wird, wenn alle Dorstenerinnen und Dorstener an einem Strang ziehen.

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Bürgermeister Tobias Stockhoff: Ich bin fest davon überzeugt, dass wir auch diese Herausforderung gemeinsam meistern werden

Der Bürgermeister ist dankbar, dass sich die allermeisten Bürgerinnen und Bürger dessen bewusst sind und sich an die Regeln der Coronaschutzverordnung halten. Dennoch, das belegt die Anzahl der Infizierten, die der Kreis Recklinghausen täglich veröffentlicht: Nie war der Inzidenzwert so hoch wie in den Tagen zu Beginn des Jahres. 

Wert zu Wochenbeginn kreisweit etwas gesunken

Zwar ist der Wert zu Wochenbeginn kreisweit etwas gesunken, dennoch liegt er an diesem Dienstag bei 143, in Dorsten liegt er bei 97,7. Im Kreis Recklinghausen sind bereits über 450 Menschen mit dem Corona-Virus verstorben, in Dorsten schon 30.

Knapp 30 Dorstenerinnen und Dorstener sind deshalb in einem Video zu Hauptdarstellern geworden, um in dieser angespannten Lage zu verdeutlichen: Wir Dorstener müssen der Corona-Pandemie weiterhin solidarisch begegnen.

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Collage: Petra Bosse

Mut und Hoffnung in die Zukunft blicken

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir auch diese Herausforderung gemeinsam meistern werden. Wenn wir auf unsere Solidarität und unsere Vernunft vertrauen, können wir mit Mut und Hoffnung in die Zukunft blicken“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff

In dem drei Minuten langen Video sind unter anderem zu sehen:

  • Dr. Norbert Holtbecker, pneumologischer Chefarzt im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten,
  • Adriane Wojciechowski, Pflegedienstleitung im AWO-Seniorenzentrum Barkenberg,
  • Ralf Gertz, Centermanager der Mercaden,
  • Dr. Kathrin Pieren, die Leiterin des Jüdischen Museum Westfalen und DJ Peter Suttrop.

Auch Landrat Bodo Klimpel richtet sich an die Bürger der Stadt Dorstener.

„Mit dem Video möchten wir nicht den Zeigefinger erheben. Im Gegenteil. Viele Dorstenerinnen und Dorstener zeigen darin auf, auf was wir uns freuen dürfen, wenn wir die Pandemie überstanden haben“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff und ergänzt: „Ich danke allen, die mitgemacht haben, recht herzlich und hoffe, dass wir mit diesem Video eine große Reichweite erzielen werden. Es zeigt eindrucksvoll, wie sehr wir Dorstener auch in der Krise zusammenhalten.“

Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben sich ebenfalls filmen lassen – u.a. die Erste Beigeordnete Nina Laubenthal und Stadtkämmerer Hubert Große-Ruiken, der selbst an Corona erkrankt war und aus eigener Erfahrung weiß, dass die Auswirkungen dieser Krankheit nicht im Geringsten mit einer Grippe-Erkrankung zu vergleichen sind.

Das Video endet mit den Worten:

„Wir alle wollen, dass das gruselige Kapitel Corona-Pandemie so schnell wie möglich beendet ist.“

Ein Wunsch – geäußert vom Dorstener Stadtarchivar Martin Köcher stellvertretend für rund 76.000 Dorstenerinnen und Dorstener.

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