Dorsten gegen Rechts zeigt sich solidarisch mit Bürgermeister Stockhoff

Beleidigungen und Drohungen gegen Bürgermeister Tobias Stockhoff – Das kann und will die Gruppe „Wir in Dorsten gegen rechts“ nicht so einfach hinnehmen oder stehenlassen.

Narrenhände beschmutzen Wand und Wände … So oder ähnlich könnten die letzten Aktionen von Vandalismus in der Stadt Dorsten heißen.

Kaum zehn Tage ist es her, dass die Medien über die Beschädigung der Respekttafel im Stadtsfeld berichten. Und auch die Mitglieder von „Dorsten gegen rechts“ zeigte sich entsetzt.

Und nun scheint es laut „Dorsten gegen rechts“ wieder einen Vandalismus-Vorfall in Dorsten – Stadtsfeld zu geben.

Dorsten gegen rechts Dorsten Schmierereien
Foto: Dorsten gegen rechts

Der im Foto zu sehende „Steinerne Tisch“ wurde mit massiven Beleidigungen und Bedrohungen gegen Bürgermeister Tobias Stockhoff beschmiert wie „Deine Corona-Lügen fliegen auf“.

Narrenhände? Weniger, denn wer die Inschriften genau studiert, dem wird schnell klar, dass es sich hier auf keinen Fall um Narrenhände, sondern um einen bewussten und eindeutigen Angriff gegen Dorstens Bürgermeister handelt. Kein Kinderstreich, keine pubertäre und mutwillige Beschädigung, sondern auf den ersten Blick eine gezielte Beleidigungen eines verwirrten Querdenkers.

Zu dem Vorfall schreibt Luisa Altegoer auf der Homepage von Dorsten gegen rechts:

Sicherlich ist für uns nachvollziehbar, dass insbesondere nach einem fordernden und anstrengenden Jahr wie dem letzten Menschen unzufrieden sind. Die Herausforderungen des letzten Jahres haben dazu beigetragen, dass sich Unstimmigkeiten und die Uneinigkeit bezüglich politischer Maßnahmen vergrößert haben.

Unseres Erachtens nach ist es wichtig, hierüber im Austausch zu bleiben und jede:r die Möglichkeit zu geben, seine:ihre Meinung dazu zu äußern. Diese öffentliche Diffamierung unter Zuhilfenahme der Zerstörung von Allgemeingut überschreitet jedoch klar die Grenzen der Meinungsäußerung unserer freien demokratischen Grundordnung. Sie ist schlichtweg beleidigend, verletzend und respektlos. Deshalb verurteilen wir sie erneut auf das Schärfste.

Und wieder stellt sich die Frage nach dem Warum?

Warum sahen die Täter_innen diese Schmiererei als einzigen Ausweg, ihrem Unmut Luft zu machen?

Dieser Vorfall sollte uns allen ein Zeichen sein, das wir uns weiterhin für Respekt voreinander und vor dem, was uns allen gehört, in Dorsten engagieren müssen. Dabei dürfen wir nicht aufhören, immer ein offenes Ohr füreinander zu haben und miteinander in den Dialog zu treten. Nur so können wir solch tiefen Unzufriedenheiten entgegentreten, Probleme lösen und mit kleinen Schritten für eine Gemeinschaft eintreten, in der sich alle wohl fühlen.

Herzblut

Wir können uns bei Weitem nicht vorstellen, was für einen Kraftakt es darstellt, eine Gemeinschaft so zusammenzuhalten, wie es unserem Bürgermeister im letzten Jahr tagtäglich gelungen ist. Jede:n zufrieden zu stellen ist dabei natürlich nicht möglich. Aber wir wertschätzen die viele Energie und das Herzblut, welche Herr Stockhoff in sein Amt investiert. Deshalb zeigen wir uns an dieser Stelle solidarisch mit ihm“.