Auch in diesem Jahr organisierte das St.-Ursula-Gymnasium in Dorsten in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung ein Planspiel zur Kommunalpolitik für die Sozialwissenschaften-Kurse der Einführungsphase. Ziel des Projekts war es, den Schülern die Abläufe kommunalpolitischer Entscheidungsprozesse praxisnah zu vermitteln.
Im Mittelpunkt des Planspiels stand der fiktive Ort Wattenburg, in dem kommunalpolitische Strukturen realitätsnah nachgestellt wurden. Die Schüler übernahmen dabei verschiedene Rollen innerhalb der Kommunalpolitik.
Aufgrund der großen Teilnehmerzahl waren die Kurse von Beginn an in zwei Gruppen aufgeteilt. Diese führten das Planspiel an denselben Tagen, jedoch zu unterschiedlichen Zeiten, durch.

Zu Beginn wählten die Schüler einen fiktiven Beruf, den ihre Rolle im Planspiel ausüben sollte. Dafür erhielten sie Karten, auf denen persönliche Daten ihrer jeweiligen Figur eingetragen wurden. Die Berufe reichten von Bäckermeister bis Chefarzt.
Anhand dieser Berufe wurden die Schüler anschließend zufällig politischen Parteien zugeordnet. Vertreten waren die CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen. Jede der Parteien bestimmte jeweils einen Bürgermeisterkandidat.
Planspiel mit Bürgermeisterwahlen
In Gruppe 1 fanden anschließend die Wahlen zum Bürgermeister und zur Stellvertretung statt. Zum Bürgermeister wählte die Gruppe Felix Hochstrat (FDP), zur stellvertretenden Bürgermeisterin Nele de Cillia (CDU).

Im weiteren Verlauf arbeiteten die Parteien an politischen Anträgen, die nach vorgegebenen Leitlinien ausgearbeitet und diskutiert wurden. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Ratssitzung, in der die Ergebnisse vorgestellt wurden.
Das Planspiel bot den Schülern die Möglichkeit, kommunalpolitische Prozesse realitätsnah kennenzulernen und politische Entscheidungsfindung aktiv zu erproben.




























