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Dorstener gehen verantwortungsvoll mit Lockerungen um

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Der große Ansturm auf die Geschäfte bleibt aus

Dorsten. Nach wochenlangem Lockdown dürfen seit Montag viele Geschäfte im Einzelhandel ihre Türen für die Dorstener Kundschaft wieder öffnen. Wir von Dorsten-Online machten eine kleine Tour durch die Innenstadt und fragten Händler und Passanten nach ihren Eindrücken.

Einig sind sie sich in einer Hinsicht alle. Im großen und ganzen verhalten sich alle sehr diszipliniert. „Es ist recht ruhig angelaufen, die nötigen Abstände werden eingehalten. Einen Kunden hätte ich fast nicht wahrgenommen, weil er ganz brav vor der Tür darauf wartete dass er hineingebeten wird,“ berichtet Dustin Ackrath, Auszubildender bei Fotografie Hundt. Er selbst sieht die Lockerungen skeptisch. „Für eine Stadt wie Dorsten mag das alles noch klappen, aber in größeren Städten sieht es schon ganz anders aus.“

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Dustin Ackrath macht eine Ausbildung bei Fotografie Hundt.
Foto: André Elschenbroich

Endlich wieder Bummeln…

Conny Koll freut sich, die Geschäfte endlich wieder offen vorzufinden. Die Dorstenerin nutzt die schönen Tage zum Bummeln. „Ich bin so froh, wieder offene Läden vorzufinden. Die vergangenen Wochen haben sehr an meinen Nerven gezerrt. Ich bin ein Mensch, der gerne shoppen geht.“

Conny Koll genießt die lebendige Innenstadt.
Foto: André Elschenbroich

Sabine Fischer und Barbara Seppi können nun die Stellung in der Stadtinfo wieder halten. Wie in allen städtischen Einrichtungen gilt natürlich auch hier: Eintritt nur mit Mund-Nasen-Schutz. „Wenn zurzeit auch keine Events stattfinden, so ist die Nachfrage nach Radtourkarten gestiegen,“ erklärt Sabine Fischer. In Planung ist ein virtueller Stadtrundgang, als Ersatz für die ausgefallenen Termine.

Endlich wieder da. Sabine Fischer und Barbara Seppi von der
stadtinfo planen schon für die Zukunft.
Foto: André Elschenbroich

Im LuxusSpot von Lorenzo Köller läuft das normale Geschäft auch langsam wieder an. „Heute morgen habe ich mindestens zehn Uhrenbatterien ausgetauscht“, lacht der Vorsitzende der DIA. „Bisher durfte ja nur die Pfandleihe bedient werden. Alle anderen Geschäfte, auch den Batteriewechsel durften wir nicht vornehmen. Das hat bei einigen älteren Menschen für Unstimmigkeit gesorgt. Positiv sieht er auch die Aktion Eindorsten.de, die gut angenommen wird und die Kaufmannschaft unterstützt.

Lorenzo Köller bittet alle Dorstener um die Einhaltungen der Auflagen.
Foto: André Elschenbroich

Currywurst lockt Dorstener in die Stadt

Der Verzicht auf die schnelle Currywurst mit Pommes hat nun auch ein Ende. Wenn Bahra Flerlage eine Currywurst über die Theke reicht, dann schaut sie jedesmal in ein glückliches Gesicht. „Die Menschen kommen mir so dankbar vor. Das ist ein echt gutes Gefühl, wieder hinter der Theke zu stehen.“

Shoppen macht hungrig. Bahra Flerlage schafft mit Pommes Abhilfe.
Foto: André Elschenbroich

Dorstener Rathaus nimmt Betrieb wieder auf

Verwirrung herrschte teilweise bei Besuchern des Rathauses. Nur nach Terminvereinbarung dürfen Besucher dieses derzeit betreten. Und das auch nur mit einer Schutzmaske. Wer zum Termin keine Maske hat, kann eine am Eingang erwerben. „Der Verkauf ist gebunden an einen vereinbarten Termin“, erklärt Presseprecher Christoph Winkel. „Wir sind hier keine Schutzmaskenverkaufsstelle!“

Christoph Winkel betont: „Das Rathaus ist keine Schutzmaskenverkaufstelle!“
Foto: André Elschenbroich

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