Dorstener KulturSommer 2022 – Vielfalt im Fokus

Dorstener Kultursommer 2022

Vom 10. August bis Mitte September 2022 findet in verschiedenen Dorstener Stadtteilen der KulturSommer statt.

Das ausgesuchte Programm mit lokalen Künstlern ist ebenso vielfältig wie interessant. Um Ihnen richtig Lust auf die Veranstaltungen „vor Ihrer Haustür“ zu machen, stellen wir Ihnen die verschiedenen Spielorte oder Events vor.

Rock, Mädelsabend und TOT

Gleich drei Veranstaltungen finden in „Tante Gustes“ Garten in Lembeck statt. Und alle drei sind so unterschiedlich, dass sicherlich für jede/n etwas dabei sein wird. Den Anfang macht am 19. August um 19 Uhr der Mädelsabend. „Neben Snacks gibt es noch ein paar Überraschungen“, verspricht Jutta Kleine-Vorholt, die Inhaberin des Garten-Cafés.

Sonntag, den 28. August, stellt sich ab 11 Uhr die teiloffene Kinder-und Jugendarbeit, das TOT Lembeck, vor. An zwei oder drei Nachmittagen vor der Vernissage malen interessierte Kinder und Jugendliche Motive aus der Natur, die sie im Kunstcafé ausstellen werden, zudem stellt sich auch das Nähcafé mit eigenen Werken vor. Erklärfilme in Legetechnik können in der Film-Werkstatt bewundert werden, bevor die Kids selbst Filmgrüße in kleinen Clips erstellen können.


Fans der Covermusik kommen am 2. September bei dem Dorstener Sänger „Akraboa“ mit Blues, Soul und Funk oder mit Rockmusik oder Soul der Lembecker Band „Grass is Green“ auf ihre Kosten. Für die Band, die, ebenso wie zahlreiche andere Künstler pandemiebedingt lange Zeit nicht auftreten konnten, heißt es nun „Üben! Üben! Üben!, damit das Zusammenspiel wieder funktioniert“, wie mir Johannes Drüing verrät. „Wir freuen uns extrem wiederauftreten zu dürfen und haben sofort ja gesagt, als Jutta uns fragte, ob wir bei ihr spielen würden“, fährt er fort. „Auch freuen wir uns sehr auf unseren früheren Keyboarder Tobias Krebiel, den wir aus den Augen verloren haben, deraber nun bei uns als Gastmusiker bei der Lembecker Rocknacht auftritt.“

Fans der Covermusik kommen am 2. September bei dem Dorstener Sänger „Akraboa“ mit Blues, Soul und Funk oder mit Rockmusik oder Soul der Lembecker Band „Grass is Green“ auf ihre Kosten. Für die Band, die, ebenso wie zahlreiche andere Künstler pandemiebedingt lange Zeit nicht auftreten konnten, heißt es nun „Üben! Üben! Üben!, damit das Zusammenspiel wieder funktioniert“, wie mir Johannes Drüing verrät. „Wir freuen uns extrem wiederauftreten zu dürfen und haben sofort ja gesagt, als Jutta uns fragte, ob wir bei ihr spielen würden“, fährt er fort. „Auch freuen wir uns sehr auf unseren früheren Keyboarder Tobias Krebiel, den wir aus den Augen verloren haben, deraber nun bei uns als Gastmusiker bei der Lembecker Rocknacht auftritt.“

(v. l.) Johannes Drüing, Christian Gaedecke, Marc Risthaus und Lars Winde. Foto: Privat

Klangwelten zwischen Barock und Jazz in der Pfarrkirche St. Marien 

„Wir Mitglieder des Kulturkreises Marienviertel freuen uns besonders auf den 4. September 2022. Der vierte Versuch, diesen tollen Chor für ein großes Konzert an diesem Tag zu gewinnen, war endlich erfolgreich“, freut sich Johannes Wulf. Und so stellt sich der Junge Chor NRW im Rahmen des DorstenerKulturSommers 2022 um 17:00 Uhr einer großen Herausforderung: der besonderen Akustik in der Kulturkirche St. Marien. „Der Junge Chor NRW wird dabei Chorwerke von Barock über Jazz bis in unser Jahrtausend in zahlreichen unterschiedlichen Kompositionen aus verschiedenen Ländern präsentieren“, fährt Johannes fort. Der Chor gründete sich aus dem LandesJugendChor NRW heraus und besteht aus etwa 60 ausgewählten Sängerinnen und Sängern zwischen 16 und etwa 40 Jahren. Sie kommen aus rund 30 Städten Nordrhein-Westfalens und sind gern gesehene Gäste bei renommierten Festivals.


Der Kulturkreis St. Marien, der das Konzert am 4. September im Marienviertel ermöglicht, ist die Weiterführung der mehr als 30 Jahre lang bestehenden Gruppe „Frauen begegnen Frauen“. Und so wie bereits die Frauengruppe spendet auch der Kulturkreis die Erlöse für soziale Zwecke wie beispielsweise für den Ambulanten Hospizdienst und für Kinder- und Jugendarbeit in Dorsten. Die Liste der Konzerte und Veranstaltungen, die bisher in der Kulturkirche stattfanden, ist lang und auf ihr sind zahlreiche namhafte Chöre und Einzelinterpreten vertreten. Nun wird sie in Kürze vervollständigt durch den Auftritt des Jungen Chores NRW. 

KulturSommer
Chor: Junger Chor NRW. Foto: Privat 

„Brückenschlag“ verbindet Religionen und Generationen

Wie auch Musik bringt die Projektgruppe „Brückenschlag“ die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Sie setzt sich dafür ein, dass Christen, Juden und Muslime in Dorsten zusammenstehen gegen Hass und Hetze, gegen Terror und Gewalt. „Seit einigen Jahren stellen wir jeweils im Herbst Programmpunkte mit aktuellen Themen zusammen, die von Referenten mit Wortbeiträgen über Diskussionen bis hin zu Musikabenden mit religiösem Hintergrund reichen. Ziel ist bei jeder Veranstaltung die Annäherung zueinander zwischen den Religionen, zum besseren Verständnis und zur Akzeptanz füreinander“, erklärt Matthias Feller von der Sparkasse Vest. Gemeinsam mit Dr. Kathrin Pieren, der Leiterin des Jüdisches Museums Westfalen, Kai Kaczikowski aus der Katholischen Kirchengemeinde St. Paulus sowie Franz-Josef Stevens vom Lions Club Dorsten-Hanse und Dr. Norbert Reichling, dem 1. Vorsitzender des Trägervereins Jüdisches Museum, ist die Projektgruppe auch beim diesjährigen KulturSommer mit zwei Veranstaltungen vertreten.


Opella Nova. Foto: Privat

Voraussichtlich am 10. September wird die Gruppe „Opella Nova“ einen musikalischen Abend mit gesungenen Psalmen unter dem Titel „Wurzel-Werk“ in der Martin-Luther-Kirche in Holsterhausen gestalten. Den zweiten Programmpunkt bestreitet Prof. Dr. Karim Fereidooni, ehemaliger Schüler der Gesamtschule Wulfen und Referendar an dem St. Ursula-Gymnasium, mit einem Vortrag in der Neuen Schule. Der Zeitpunkt dieser Veranstaltung steht noch nicht fest.

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Hallo, ich bin Martina Jansen. Meine Heimat ist das Monatsmagazin „Lokallust“, aber da wir mit den „Heimatmedien“ eng zusammenarbeiten, richte ich mich seit einiger Zeit nun auch hier als freie Mitarbeiterin häuslich ein. Als nicht gelernte Redakteurin schreibe ich aus dem Bauch heraus und lasse dabei unbewusst, gerne aber auch ganz bewusst, redaktionelle Regeln aus. Soll heißen: Ich schreibe so, dass ich auch verstanden werde. Gerne treffe ich mich mit Menschen aus Dorsten, Schermbeck oder Raesfeld, die ein verrücktes Hobby haben, ehrenamtlich tätig sind oder einfach „gut drauf“ sind, also mit Menschen wie du und ich und bin jedes Mal darauf gespannt, welche Geschichte am Ende dabei herauskommt.