Strammer Dorstener Neubürger entschied sich für die A42 als Geburtsort. Auf Nachfrage der Redaktion erhielten wir die erfreuliche Nachricht, dass heute der Kleine als auch seine Eltern wohlauf und gesund sind.
Der Kleine wollte offenbar nicht mehr warten, um auf die Welt zu kommen. Er wurde bereits auf der Autofahrt ins Krankenhaus geboren. Und damit hatten die Eltern aus Dorsten im Vorfeld wohl nicht gerechnet, dass es ihr Sohn am Ende der Schwangerschaft einmal so richtig eilig haben wird, um das Licht der Welt zu erblicken.
Geplant war eigentlich alles völlig anders, aber die Eltern hatten die Rechnung am späten Mittwochabend ohne ihren ungeboren Sohn gemacht, zu einem Zeitpunkt, als sie noch auf der BAB A42 auf den Weg in ein Moerser Krankenhaus unterwegs waren. Dort sollte eigentlich an diesem Tag die Geburt eingeleitet werden. Diese Planung hatten die Eltern aber ohne ihr neues Familienmitglied gemacht.
Auf halber Strecke bei Oberhausen hatte es jedoch der Kleine plötzlich ziemlich eilig. Und das ließ er auch seinen Eltern spüren, denn der Junge hatte sich für den Geburtsort Oberhausen entschieden. So mussten kurzerhand die Eltern auf der BAB A42, kurz vor dem Kreuz Oberhausen, auf dem Standstreifen anhalten und die Feuerwehr alarmieren.
Baby war schneller als die Feuerwehr
Die Leitstelle entsendete daraufhin den Rettungsdienst der Feuerwehr Oberhausen sowie ein Löschfahrzeug zur Verkehrsabsicherung zur A42. Zu diesem Zeitpunkt jedoch hatte der Junge bereits schon vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte das Licht der Welt erblickt, so dass der Rettungsdienst sich auf die rettungsdienstlichen Maßnahmen nach einer Geburt konzentrieren konnte.
Nach Abschluss dieser Maßnahmen wurde der Neugeborene mit seiner Mutter wohlauf in ein Oberhausener Krankenhaus transportiert. Während der Einsatzzeit sicherte das Löschfahrzeug den Einsatzort mit verkehrslenkenden Maßnahmen ab.
Die Feuerwehr Oberhausen sowie das Team von Dorsten-Online wünschen der Familie weiterhin alles Gute.




























