Am Freitagabend spielten die Rock- und Metalbands TRFBB und Soulbreed zu Gast im Vinylcafe auf der Zeche Fürst Leopold. TRFBB, die Kurzform von The Real Fucking Bloody Bastards, überzeugte das gefüllte Vinylcafe mit Balladen mit Metal-Touch. Soulbreed spielte eine ausführliche Setlist mit mehr als 20 Songs aus explosivem Alternative-Rock.
TRFBB spielt zwischen Metal und Melodie
The Real Fucking Bloody Bastards, kurz „TRFBB“, spielen genau das, was der Name vermuten lässt. Ehrlicher, tiefschichtiger Metal. Aber genau zu sagen, was der Sound der fünfköpfigen Band ist, lässt sich nur schwer beantworten. Zum einen hört man Thrash Metal a la Metallica raus, aber wenn man genauer hinhört, erkennt man auch richtig eindrucksvolle Melodien.
Die Band gründete sich während des ersten Lockdowns in der Coronapandemie. TRFBB nutze die Zeit der Isolation, um ihren Sound zu finden und zu perfektionieren. Mittlerweile hat die Band auch einige Live-Auftritte absolviert. So spielten sie im vergangenen Jahr auf dem Lippcity Rock in Lippramsdorf.

SOULBREED als großer Name in der deutschen Rock-Szene
Die vierköpfige Band aus Recklinghausen muss sich vor keinen Namen in der deutschen Rocklandschaft verstecken. SOULBREED, bestehend aus Raphael Weber, Marc van de Weyer, Patrick Brühl und Paddy van de Weyer feiern dieses Jahr Silberhochzeit, denn SOULBREED tritt seit 25 Jahren auf den Bühnen Deutschlands auf. Dabei stechen manche Auftritte besonders hervor, zum Beispiel eröffneten sie sogar einmal die hoch angesehenen Ruhrfestspiele.
Die deutsche Musikpresse hält viel von den ausgelassenen Rockmusikern. Das Magazin „Rock Hard“ beschreibt die Band als „unaufgeregten Alternative Rock mit Einflüssen aus Grunge, Hardrock und Heavy Metal“. Ihr Album „X“ aus dem Jahr 2011 wurde ebenfalls mehrfach positiv bewertet. Außerdem veröffentlichte die Band insgesamt drei Akustik Projekte mit Unplugged Versionen von ihren Songs. Doch das Vinylcafe bekam am Freitagabend den vollen E-Gitarren Sound. Der Sound war sogar so stark, dass man um das Schlagzeug herum einen Schutz aufstellen musste, weil der Schall zu unkontrollierbar war.








































