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Einblicke in den Immobilienmarkt Dorstens: Ein Interview mit Frau Ines Ferfers-Wiethoff

Veröffentlicht am

Titelbild: Heimatmedien GmbH

Der Immobilienmarkt ist ständig in Bewegung und unterliegt zahlreichen Einflüssen, sowohl lokal als auch national. Daniel Bosse führte ein Interview mit Frau Ines Ferfers-Wiethoff von Immobilien Wiethoff in Dorsten, um einen tieferen Einblick in den lokalen Immobilienmarkt zu erhalten.

Daniel Bosse: Wie hat sich der Immobilienmarkt in Dorsten im Vergleich zum nationalen Trend entwickelt?

Frau Ferfers-Wiethoff: Auch im Vergleich zum nationalen Trend ist hier bei uns in Dorsten die erwartete Trendwende auf dem örtlichen Immobilienmarkt angekommen. Die Anzahl der Kauffälle für bebaute sowie unbebaute Grundstücke ist zurückgegangen. Auch was die Verkaufspreise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser angeht, ist für das erste Halbjahr 2023 ein Rückgang festzustellen. Bei den Neubauten sieht es anders aus, und zwar auf Grund der Entwicklung der Baukosten.

Daniel Bosse: Wie wirken sich die aktuellen Immobilienpreise auf die Kauf- und Verkaufsaktivitäten in Dorsten aus?

Frau Ferfers-Wiethoff: Die aktuellen Immobilienpreise kommen nun den Kaufinteressenten natürlich erst einmal entgegen. Vielen Interessenten, vor allem jungen Familien, war es in 2021/2022 häufig oft leider gar nicht mehr möglich, sich den Traum vom Eigenheim auf Grund von Rekordpreisen zu erfüllen. Nun sieht es so aus, dass die Preise gefallen sind und dieses dem ein oder anderen nun zum Eigenheim verhelfen kann.

Allerdings sind die Zinsen bekanntlich gestiegen. Auf Seite der Verkäufer sieht es so aus, dass diese mittlerweile so im Bilde sind, dass sie wissen, dass diese Rekordpreise wie sie noch Anfang 2022 erzielt wurden, i.d.R. nicht mehr zu erzielen sind. Vor allem bei älteren Immobilien steht immer häufiger das Thema der energetischen Sanierung im Raum.

Was kann und muss getan werden, um eine ältere Bestandsimmobilie top umzurüsten? Diese Frage stellt sich bei Interessenten, die sich für ein älteres, nicht dem heutigen Stand der Technik entsprechenden ausgestattetem Haus interessieren.

Sei es beispielsweise die sodann anstehende Umstellung auf z.B. eine moderne Wärmepumpe oder ähnliches. Diese Kosten sind nicht zu unterschätzen und schlagen sich dann auch im Kaufpreis nieder.

Daniel Bosse: Wie könnte eine mögliche Immobilienblase die lokale Wirtschaft und die Bewohner von Dorsten beeinflussen?

Frau Ferfers-Wiethoff: Gar nicht so einfach zu beantworten, wie eine mögliche Immobilienblase Einfluss nehmen könnte. Es hängt davon ab, in welchem Stadium sich die Blase befindet und wie ihre Entwicklung aussieht. Befindet sie sich noch in einer frühen Phase, kann ein Eigentümer durchaus von den steigenden Immobilienpreisen profitieren. Wenn eine solche Immobilienblase jedoch platzt, stürzen die Immobilienwerte ab und Eigentümer stehen mit ihren Hypotheken wohlmöglich schlecht da. Die Ersten, die die Auswirkungen zu spüren bekommen, sind Investoren, wenn Immobilieninvestitionen nicht die erwartete Rendite abwerfen

Daniel Bosse: Wie unterscheidet sich die Situation in Dorsten von anderen Städten in der Region?

Frau Ferfers-Wiethoff: In den umliegenden Städten ist dasselbe Szenario wie in Dorsten festzustellen.

Daniel Bosse: Welche Ratschläge würden Sie potenziellen Käufern und Verkäufern von Immobilien in Dorsten geben?

Frau Ferfers-Wiethoff: Kaufinteressenten sollten zuerst ihre finanzielle Lage realistisch in Betracht ziehen und sich Gedanken machen, wie ihre Zukunft aussehen soll. Der Wunsch nach Eigentum ist weiterhin groß.

Daniel Bosse: Wie sehen Sie die zukünftige Entwicklung des Immobilienmarktes in Dorsten?

Frau Ferfers-Wiethoff: Wie sich der Immobilienmarkt in Zukunft in Dorsten entwickeln wird, hängt mit davon ab, wie sich die Bauzinsen und das Zinsniveau weiter gestalten. Was aber Fakt ist: Wir haben in unserer großen Datei der Kaufinteressenten viele Interessenten, die auch aus den näherliegenden Großstädten gerne nach Dorsten ziehen wollen. Ich bin mir sicher, dass dieses auch weiterhin so bleiben wird. Die Preise hier sind natürlich niedriger als z.B. in Essen. Und wenn es jemanden in „die große Stadt“ zurück zieht, ist man auf Grund der guten Verkehrsanbindung hier in Dorsten schnell wieder in der Großstadt.

Gleiches gilt für die evtl. Fahrten zum Arbeitsplatz. Ebenso lieben die Suchenden unsere schöne Stadt auf Grund der vielen Grünflächen, der tollen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Dorsten hat, wie ich persönlich finde, einen hohen Wohnwert!

Weiterhin gefragt sind die klassischen Einfamilienhäuser. Sowohl freistehende Häuser, als auch Doppelhaushälften oder Reihenhäuser. Das Bedürfnis nach einem schönen eigenen zu Hause steht bei vielen Menschen weit oben.

Auch Zweifamilienhäuser werden gerne gesucht. Wir haben in unserer großen Kundendatei etliche Interessenten, die gemeinsam mit den Eltern eine Immobilie suchen. Hier profitieren i.d.R. beide Parteien vom „Wohnen unter einem Dach“. Sei es, wenn es um das Aufpassen der (Enkel-)Kinder geht oder einfach das gegenseitige füreinander da sein.

Daniel Bosse: Welche Rolle spielen lokale Faktoren wie Infrastruktur, Bevölkerungswachstum und Arbeitsmarkt bei der Preisentwicklung in Dorsten?

Frau Ferfers-Wiethoff: Lokale Faktoren wie Infrastruktur, Bevölkerungswachstum, Arbeitsmarkt beeinflussen die Immobilienpreise. Wenn die Bevölkerung wächst oder das Einkommensniveau steigt, steigt auch die Nachfrage nach Immobilien, was wiederum zu steigenden Preisen führen kann.

Frau Ferfers-Wiethoff repräsentiert die Werte von Immobilien Wiethoff – Ehrlichkeit, Fairness, Zuverlässigkeit und Offenheit. Ihr Engagement für den Immobilienmarkt in Dorsten und ihre Expertise sind ein wertvoller Beitrag für alle, die sich für Immobilien in der Region interessieren. Es ist klar, dass lokale und nationale Faktoren den Markt beeinflussen, und mit Experten wie Frau Ferfers-Wiethoff können Käufer und Verkäufer fundierte Entscheidungen treffen.

Kontakt

Immobilien Wiethoff
Hühnerstraße 4
46282 Dorsten

Telefon: 02362 65500
Web: www.immobilien-wiethoff.com

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