Beim landesweiten Warntag am Donnerstag sind in Dorsten die Sirenen an 24 Standorten getestet worden. Das Ergebnis fällt weitgehend positiv aus: 23 Anlagen funktionierten einwandfrei. Lediglich eine Sirene blieb beim Probealarm ohne Funktion.
Der Warntag begann um 11 Uhr. In ganz Nordrhein-Westfalen aktivierten sich gleichzeitig verschiedene Warnkanäle. Neben den Sirenen wurden auch Warnmeldungen über Cell Broadcast auf Mobiltelefone sowie über Warn-Apps und Medien verbreitet.
Drei Sirenensignale im Abstand von wenigen Minuten
Die Kreisleitstelle Recklinghausen löste um 11 Uhr zunächst das Signal Entwarnung aus, einen einminütigen Dauerton.
Gegen 11:03 Uhr folgte das eigentliche Warnsignal mit einem einminütigen auf- und abschwellenden Heulton.
Den Abschluss bildete gegen 11:05 Uhr erneut das Signal Entwarnung mit einem einminütigen Dauerton.
Der Warntag endete gegen 11.20 Uhr mit einer Entwarnung über Warn-Apps und Medien. Über das System Cell Broadcast erfolgte aus technischen Gründen keine Entwarnung.
23 Sirenen funktionierten einwandfrei
Um die Funktion der Anlagen genau zu überprüfen, waren sogenannte Sirenenbeobachterinnen und Sirenenbeobachter an allen 24 Standorten im Stadtgebiet im Einsatz.
Dabei wurde festgestellt, dass 23 Sirenen reibungslos ausgelöst haben. Eine Anlage blieb jedoch stumm. Betroffen war die Sirene an der Antoniusschule im Stadtteil Holsterhausen. Techniker wollen die Ursache nun in einer Überprüfung herausfinden.
Stadt Dorsten bittet Bürger um Rückmeldungen
Zusätzlich setzt die Stadt Dorsten auf Hinweise aus der Bevölkerung. Bürgerinnen und Bürger können über ein Online-Formular mitteilen, wie gut die Sirenen an ihrem Standort zu hören waren.
Die Rückmeldung ist dabei unter www.dorsten.de/warntag-rueckmeldung noch bis Sonntag, 16. März, möglich.
Wichtig für die Auswertung ist der Standort der Beobachtung. Laut Stadt werden dabei keine personenbezogenen Daten verarbeitet. Lediglich die Koordinate der Meldung ist erforderlich, um sie mit der Sirenenkarte abgleichen zu können. Die eingegangenen Rückmeldungen sollen anschließend helfen, um das Warnsystem in Dorsten weiter zu verbessern.




























