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Einsatz für Demokratie lohnt sich

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Wulfen/Berlin. Populismus, Fake News, Lügenpresse – Herausforderungen politischer Bildung an Schulen

Populistische Parteien verzeichnen einen enormen Zulauf, Millionen Geflüchtete suchen Asyl in Europa, einzelne junge Menschen radikalisieren sich, eine rechtspopulistische Partei wird drittgrößte Kraft im Bundestag.

„Diese Entwicklungen lassen auch unsere Schüler nicht unberührt“, sagte Hermann Twittenhoff, Leiter der Gesamtschule Wulfen. Und weiter: „Schule muss daher Raum für kontroverse Diskussionen bieten. Sie muss jungen Menschen demokratische Werte mit auf den Weg geben, Beteiligungsmöglichkeiten aufzeigen und Politik erlebbar machen.“

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Die Arbeit der Mitglieder der Schülervertretung der Gesamtschule Wulfen wurde in der Friedrich Ebert Stiftung in Berlin als „Good Practice-Beispiel“ vorgestellt. Foto: Gesamtschule Wulfen

 Einsatz für Demokratie lohnt sich

Deshalb besuchten Philip Szukowski, Henner Zobec, Niels Lohbreier und Johanna Twittenhof vom Sprechergremium der Schülervertretung die Friedrich Ebert-Stiftung in Berlin. Verbindungslehrer Niels Kohlhaas und der Schulleiter begleiteten ihre Schützlinge in die Bundeshauptstadt zu der Konferenz „Populismus, Fake News, Lügenpresse – Herausforderungen politischer Bildung an Schulen“, zu der bundesweit eingeladen wurde.

Das Team der Gesamtschule Wulfen gestaltete das Programm mit, indem es seine erfolgreiche Arbeit hier vor Ort als Good-Practice-Beispiel „Mitbestimmung durch starke Schülervertretungen“ vorstellte und dem Publikum Fragen beantwortete.
„Wir haben mit Vertretern aus Schule, Politik und verschiedenen Bildungssystemen darüber diskutiert, wie politische Bildung gestaltet werden sollte, um auf aktuelle Herausforderungen reagieren zu können“, so Niels Kohlhaas.

Inhaltlich ging es auch darum, wie politische Bildung heute an der Schule vermittelt wird und welchen Stellenwert sie hat. Er wurde darüber nachgedacht, ob in der politischen Bildung angesichts aktueller Herausforderungen, wie zum Beispiel der Zunahme populistischer Tendenzen, neue Akzente gesetzt werden müssen. „Für uns war die Teilnahme auch deshalb so interessant“, erklärte Philip Szukowski, „weil wir noch einmal mehr erfahren haben, wie wichtig unsere Arbeit ist, und dass sich unser Einsatz für Demokratie und Mitbestimmung für alle auszahlt.“

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