„Kammerflimmern“ bietet abenteuerlichen Spaß

Dorsten. Seit ersten August gehen im Escape Room Dorsten unter dem Titel „Kammerflimmern“ Abenteurer auf eine spannende Mission. Es gilt, das Werk des verrückten Professors Balsinger zu stoppen, der mit verbotenen Experimenten das ewige Leben zu erreichen suchte.

In der ehemaligen Steigerkaue auf dem Fürst-Leopold Platz 1 warten 17 Rätsel darauf gelöst zu werden. Dies öffnet drei Schlösser, damit dem verrückten Professor und seinem Werk Einhalt geboten wird.

Escape Room Dorsten – ein Spielplatz für Große

Die Idee zu dem Projekt hatte Niclas Holtrup. Der 28-Jährige betreibt bundesweit eine Indoor-Spielplatzkette. „Normalerweise habe ich es mit 3000 bis 5000 qm Spielfläche für kleinere Gäste zu tun. Hier gibt es nun eine Spielfläche von 70 qm für Große“, schmunzelt der junge Unternehmer.

Es gibt zwei Varianten der Geschichte um Professor Balsinger. Eine ab 14 Jahren (mit Begleitperson) und die ab 16 Jahren. Die Spielzeit beträgt 75 Minuten. In dieser Zeit sollten die Abenteurer alle Rätsel im Raum gelöst und damit den Ausgang geöffnet haben.

Ehemalige Steigerkaue dient als Escape Room

Schon im Pre-Show Room, wo die Spieler auf ihre Aufgabe vorbereitet werden, herrscht eine angespannte Atmosphäre. Diese verschärft sich, sobald der eigentliche Escape Room betreten wird. Das Ambiente des Raumes ist einer Arztpraxis aus den 50er Jahren nachempfunden. Körbe und Haken aus der ehemaligen Steigerkaue sind mit ein das Konzept eingebaut.

Gamemaster Kim Weber führt die Abenteurer durch ihre Mission. Eigentlich ist die 28-jährige als Animationskünstler in der Region bekannt. Doch als ihr langjähriger Bekannter Niclas Holtrup sie fragte, ob sie den Spielleiter in seinem Escape Room machen möchte, sagte sie sofort zu.

Nur das Team kommt erfolgreich voran

„Obwohl die Spieler das Gefühl haben, allein im Raum auf sich selbst gestellt zu sein, bin ich immer mit Augen und Ohren dabei. So kann ich einschreiten, wenn jemand Panik bekommen sollte und nicht weiß, wie er den Raum verlassen kann. Auch gebe ich Tipps, wenn ich sehe, dass es nun gar nicht weiter geht. Keiner soll hier frustriert nach Ablauf der Zeit den Raum verlassen, verrät Kim Weber.

Der Escape Room Dorsten ist übrigens barrierefrei. Keine Selbstverständlichkeit, gibt es doch bundesweit mehrere Hundert verschiedene Räume, die dieses nicht alle bieten. In Dorsten können aktuell zehn Mitspieler gleichzeitig auf Expedition gehen.

Mehr Informationen und Buchungsmöglichkeit gibt es unter Geheimdepot.de

Escape Room – Was ist das?

Escape Rooms sind aktuell im Trend der Zeit, dennoch kennen nur wenige Menschen diese neue Freizeitbeschäftigung.

Was genau macht man in einem Escape Room?

Ganz einfach erklärt: Man wird mit seinen Freunden in einen Raum eingesperrt (niemals wirklich) und hat eine gewisse Zeit aus diesem Raum zu entkommen oder aber eine Mission zu erfüllen. Innerhalb des Raums befinden sich Gegenstände, die man suchen, finden und kombinieren muss. Nur so und vor allem als Team schafft man es, den Raum zu verlassen und/oder die Mission zu beenden. Die Spieldauer beträgt in der Regel 60 Minuten (bei uns sind es 75 Minuten).

Das Erfolgsgeheimnis der Escape Rooms?

Wie im echten Leben gibt es niemanden, der alles weiß und kann. Einzelkämpfer und einsame Helden haben wenig Chancen. Wenn man als Gruppe im Team zusammen arbeitet, kann man gewinnen. Logisches Denken, Fantasie, Geschick und Ausdauer sind hier die Grundvoraussetzungen.

Wer kann einen Escape Room spielen?

In der Regel lösen zwei – sechs Spieler (je nach Spiel auch mehr, bei uns bis zu 24 Spieler), die Rätsel im Team. Hier hängt die Raumgröße des eigentlichen Spiels von der Teilnehmerzahl ab.

Was ist besonders im „Geheimdepot“?

Anders, als bei anderen Anbietern, muss hier bereits die Tür zum Escape Room geöffnet werden. die Abenteuerer treffen am Anfang auf keinen Mitarbeiter. Hier arbeiten wir mit Licht & Soundeffekten, sowie mit Gerüchen. Weitere Spezialeffekte gestalten das Erlebnis so authentisch wie möglich.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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