Die sechste Ausgabe der „De godde Stowe Party“ mit Shalanda Extension zeigte am vergangenen Samstag eindrucksvoll, wie lebendig Dorstener Szenekultur noch immer ist. Das Vinylcafé Schwarzes Gold auf Fürst Leopold füllte sich schon früh mit Besuchern, die Lust auf Musik, Begegnungen und ein Wiedersehen mit der eigenen Vergangenheit hatten.
Die typische Rockmusik der späten siebziger Jahre bildete den Soundtrack des Abends. Ein besonderes Highlight waren jedoch die projizierten Fotos aus der Stube Ära. „Die 830 Bilder haben die Leute richtig gepackt. Man hat gemerkt, wie viele Erinnerungen da plötzlich wieder da waren“, so Guido Harding. Viele Gäste verweilten minutenlang vor den Bildwänden, suchten bekannte Gesichter und ließen Gespräche entstehen, wie man sie früher vor der Lippestraße kannte.

Besucher aus Nah und Fern
Dass die Veranstaltung längst zu einer festen Größe geworden ist, zeigte auch die hohe Zahl an Gästen von außerhalb. Einige nahmen einen weiten Weg auf sich, um dabei zu sein. Harding bestätigte das begeistert: „Es war überwältigend zu sehen, wie viele Menschen extra angereist sind. Diese Party bedeutet den Leuten etwas.“

Einer stach dabei besonders heraus. „Unser ältester Besucher war 78. Und er hat die Stimmung genauso gefeiert wie alle anderen“, erzählt Harding schmunzelnd. „Man könnte es mit einem etwas anderen Klassentreffen vergleichen.“
Starke Unterstützung durch das Team
Neben den Gästen sorgte auch das Team des Vinylcafés für beste Voraussetzungen. „Das Team hat wieder mit Herzblut gearbeitet. Ohne diese Leute wäre so ein Abend gar nicht möglich“, betont Harding. Der Ablauf war reibungslos, die Atmosphäre herzlich und vertraut.

Ausblick auf das kommende Jahr
Schon jetzt blicken viele voller Vorfreude auf die nächste Ausgabe. Harding selbst freut sich auf das, was kommt. „Nach der Party ist vor der Party“, sagt er. „Die Stubies und die Shalanda Fans können sich auch 2026 wieder auf etwas Besonderes freuen.“

Und mehr noch. Hinter den Kulissen wird bereits über eine Erweiterung nachgedacht. „Wir überlegen, eine reine Dance Ausgabe der Shalanda Extension zu machen. Und zwar dort, wo alles begann, in Recklinghausen“, verrät Harding. Die Idee, die Disco Atmosphäre der legendären Rockdiskothek an ihrem Originalschauplatz wieder aufleben zu lassen, begeistert schon jetzt viele.

Die sechste De godde Stowe Party hat erneut bewiesen, welch starke Verbindung zur Dorstener Geschichte in diesen Abenden steckt. Die Mischung aus Musik, Erinnerungen und Begegnungen macht sie Jahr für Jahr zu etwas Besonderem. Und die nächste Gelegenheit, gemeinsam zurück in diese Zeit zu reisen, kommt bestimmt.




























