Für Dorsten-Online gab Luca Schlotmann erstmals einen Blick hinter die Kulissen des neuen Dorstener Campus – ein Gesundheits- und Begegnungszentrum, das sich derzeit auf den letzten Metern vor der offiziellen Eröffnung befindet. Auf rund 3.500 Quadratmetern ist in den vergangenen Monaten ein Ort entstanden, der moderne Medizin, Prävention und Austausch unter einem Dach vereint.
„Wir sind wirklich im Endspurt“, betonte Schlotmann während des Rundgangs. Seit einigen Wochen läuft der Probebetrieb in ersten Bereichen, darunter die Kieferorthopädie, ein neues OP-Zentrum sowie das Physiotherapiezentrum „PhysioMentor“. Allein hier stehen 600 Quadratmeter für Training, Prävention und Therapie zur Verfügung. Ziel sei es, Menschen nicht nur nach Verletzungen zu behandeln, sondern sie langfristig fit zu halten und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

Dr. Schlotmann erweitert Hightech-Zahnlabor im Dorstener Campus
Auch das zahntechnische Meisterlabor wurde deutlich vergrößert: Auf weiteren 600 Quadratmetern entstand ein hochmodernes Fräszentrum für die Fertigung von Zahnersatz. „Hier schlägt das Herz unseres Unternehmens“, so Schlotmann. Zentral in Dorsten gelegen, können die eigenen Praxen wie auch externe Partner von der neuen Infrastruktur profitieren.
Architektonisches Highlight: 400-Quadratmeter-Lichthof
Besonderes architektonisches Highlight ist ein rund 400 Quadratmeter großer Lichthof, der durch den Ausbau des Daches entstand. Die offene, helle Mitte verbindet alle Bereiche des Gebäudes – von den Büro- und Laborflächen über die Hotelzimmer bis zum OP-Trakt. Begrünung und ein Dachgarten, umgesetzt mit lokalen Firmen, schaffen eine einladende Atmosphäre. „Das ist der Dreh- und Angelpunkt, hier trifft man sich“, erklärt Schlotmann.

Ort für Begegnung und Wissenstransfer
Der Dorstener Campus versteht sich jedoch nicht nur als medizinisches Zentrum. Mit einem neu entstehenden Konferenz- und Wirtschaftszentrum samt Hörsaal sollen künftig auch Vereine, Unternehmen und die Stadtgesellschaft Räume für Vorträge, Workshops und Veranstaltungen finden. Schlotmann betont, dass der Campus ausdrücklich ein Ort für alle Dorstener sein soll – ein Platz für Begegnung, Wissenstransfer und gemeinsame Projekte.

Vom Toom-Gebäude zum Dorstener Campus: Projekt von Dr. Schlotmann und Uwe Suberg
Bereits 2022 war das Konzept in Kooperation mit dem Recklinghäuser Gastronomen Uwe Suberg vorgestellt worden. Aus der einst leerstehenden Halle des ehemaligen Toom- und Rewe-Gebäudes ist seitdem ein lebendiges Zentrum entstanden, das Medizin, Gastronomie, Hotellerie und Veranstaltungsräume zusammenführt.

Große Eröffnungsfeier im Dorstener Campus noch in diesem Jahr geplant
Noch in diesem Jahr ist eine große Eröffnungsfeier geplant. Bis dahin lädt die Familie Dr. Schlotmann regelmäßig zu geführten Rundgängen ein, damit Interessierte den Campus bereits jetzt erleben können. „Wir wollen, dass dieser Ort von den Menschen in Dorsten angenommen und mit Leben gefüllt wird“, fasst Luca Schlotmann zusammen.

















































